Stellenausschreibung des Volksbund, LV Berlin: Sekretär/in (w/m/d) in Teilzeit (19,5 Stunden/Woche)

Als Landesvorsitzender des Landesverband Berlin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. informiere ich gerne über folgende Stellenausschreibung:

Der Landesverband Berlin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Sekretär/in (w/m/d)
in Teilzeit (19,5 Stunden/Woche)

Die Aufgabenschwerpunkte:

  •  Wahrnehmung der Sekretariatsaufgaben
  • Führung der Buchungsunterlagen
  • Empfang von Gästen der Landesgeschäftsstelle
  • Unterstützung der Geschäftsführung
  • Unterstützung der Mitgliederbetreuung
  • Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Unterstützung in der Vor- und Nachbereitung der Haus- und Straßensammlung
  • Unterstützung der Organisation von Gedenk- und anderen Veranstaltungen

 Ihr Qualifikationsprofil:

  •  Kaufmännische Ausbildung oder vergleichbare Erfahrungen
  • Erfahrung mit Sekretariatsaufgaben
  • Grundkenntnisse des Buchungswesens
  • Hohe soziale Kompetenz
  • Verantwortungsbewusstsein, Engagement und Selbständigkeit
  • Teamfähigkeit, Flexibilität, Vielseitigkeit und Organisationsgeschick
  • Sicherer Umgang mit der gängigen Bürosoftware (MS Office; IBM Notes von Vorteil)
  • Führerschein entsprechend der Klasse B
  • Kenntnisse Englisch

Grundvoraussetzung ist die Identifikation mit den friedensfördernden Aufgaben und Zielen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

 Wir bieten Ihnen:

  • Unterstützung eines sinnvollen und wertvollen Anliegens: der Friedensförderung
  • Tätigkeit in einem angenehmen, kleinen Team mit gutem Arbeitsklima
  • Vielfältiges Aufgabengebiet
  • Zentral gelegene und gut erreichbare Arbeitsstätte
  • Vergütung in Anlehnung an TVöD-8

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Landesverband Berlin, Kurfürstenstr. 131, 10785 Berlin, 030-2546 4134
gern als PDF-Datei an: Martin.Bayer@volksbund.de

Bitte verzichten Sie auf die Übersendung von Bewerbungsmappen sowie von Originalunterlagen, da die Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet werden.

Mehr Wohngeld – mehr Gerechtigkeit

Am 28. Juni 2019 wurde das Wohngeldstärkungsgesetz in den Deutschen Bundestag eingebracht. Ab 2020 werden mehr Haushalte mehr Wohngeld erhalten. Davon profitieren 660.000 Menschen in unserem Land. Mit einer Dynamisierung wird das Wohngeld alle zwei Jahre an die Miet- und Einkommensentwicklung automatisch angepasst. Das ist ein echter sozialpolitischer Fortschritt! Denn der Berliner Wohnungsmarkt ist extrem angespannt. In Neukölln erleben wir einen rasanten Anstieg der Mieten. Viele Neuköllnerinnen und Neuköllner bringt das in echte finanzielle Schwierigkeiten. Unser Ziel ist daher klar: mehr bezahlbarer Wohnraum muss her. Dafür brauchen wir ein Zusammenspiel aus mehr Investitionen, sozialem Wohnungsbau und zielgenauen Änderungen im Mietrecht und in der Sozialpolitik. Das Wohngeld erfüllt eine entscheidende sozialpolitische Funktion, die wir dadurch stärken.

Reise in die USA im Juni 2019

Im Juni 2019 bin ich mit meinem Kollegen Thomas Hitschler in die USA geflogen. Wir haben politische Gespräche in Washington D.C. geführt und Standorte in Virginia besucht. Großes Thema war die Zukunft der NATO und auch die aktuelle Lage am Persischen Golf spielte eine Rolle. Zum Abschluss besichtigten wir den Flugzeugträger „John C. Stennis“ im größten Marinestützpunkt der Welt in Norfolk, VA. Während unserer Reise berichteten wir in einem kleinen Videotagebuch über unsere Eindrücke.

Praktikum in Bundestag und Wahlkreis: Drei spannende Wochen

Cajus Binz hat sein Schülerpraktikum in meinem Büro verbracht. Hier berichtet er, wie es war: „Drei aufregende Wochen im Bundestag und Wahlkreis sind nun vorbei. Langweilig wurde es nie. Ganz im Gegenteil, meine Erwartungen an das Praktikum wurden übertroffen. Ich hatte Glück und war zu einer Sitzungswoche im Bundestag. Meine erste Woche fing mit einer kleine Führung durch den Bundestag an. Die darauffolgenden Tage war ich im Wahlkreisbüro, in dem ich Recherchetätigkeiten und weitere Aufgaben hatte, mit denen mir ein kleines Stück an Verantwortung übertragen wurde. Somit stand von Beginn an ein straffes Programm an und ich lernte schnell, dass die Kommunikation mit den Wählern ebenso von Bedeutung ist, wie die mit der eigenen Partei.
Des Weiteren war ich mit dem Praktikantenprogramm der SPD an verschiedenen Diskussionen und weiteren Aktivitäten, zum Beispiel der Teilnahme an einer Regierungspressekonferenz, beteiligt. Zudem standen auch eine Führung durch das Bundesministerium für Umwelt auf dem Programm.

Deutschland hat ein Einwanderungsgesetz!

Einwanderung hat unser Land vielfältiger und lebenswerter gemacht. Und sie hat entscheidend zu unserem Wohlstand beigetragen. Wir brauchen und wollen weiter die Unterstützung von qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland, um offene Stellen besetzen zu können und das wirtschaftliche Wachstum Deutschlands sowie unsere Sozialsysteme auch weiterhin zu sichern. Deshalb hat sich die SPD für ein Einwanderungsgesetz stark gemacht. Dafür haben wir viele Widerstände überwunden.

Wir öffnen zum ersten Mal den Arbeitsmarkt vollständig auch für Menschen mit einer Berufsausbildung aus Drittstaaten. Und wir bauen Hürden ab, damit sich diese Fachkräfte in Deutschland ein Leben in unserer Gemeinschaft aufbauen können. Dass wir nun ein Gesetz beschlossen haben, das Einwanderung nicht nur von Hochqualifizierten, sondern auch von Fachkräften mit Berufsausbildung steuert, ist ein großer Erfolg!

Rede zum Gesetz zur nachhaltigen Stärkung der personellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr

„Attraktiv ist die Bundeswehr nur, wenn sie einerseits dem Nachwuchs eine gute Perspektive für den Berufs- und Lebensweg bietet und andererseits den Soldatinnen und Soldaten, die schon lange in der Bundeswehr dienen, gute Bedingungen und eine zeitgemäße soziale Absicherung zu bieten hat.“

Am 6. Juni 2019 haben wir im Deutschen Bundestag mit deutlicher Mehrheit das „Bundeswehr-Einsatzbereitschaftsstärkungsgesetz“ verabschiedet. Der Name des Gesetzes geht zwar nicht so flott von den Lippen wie „Starke-Truppe-Gesetz“, aber bedeutet im Kern vor allem eine bessere soziale Absicherung für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr während und nach ihrer Dienstzeit. So ist beispielsweise die Einführung einer Rentenversicherungspflicht für die Übergangsgebührnisse von Zeitsoldaten, die aus dem Dienst ausscheiden, eine echte Errungenschaft – eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung gegen Altersarmut, die wir als SPD lange gefordert haben.

Zum Gesetzespaket Migration und Integration

Ich setze mich für ein humanitäres Asylrecht ein – für ein Asylrecht, das einen menschenwürdigen Umgang mit Asylsuchenden und die Achtung von Grund- und Menschenrechten gewährleistet. Das sind die Leitlinien meines politischen Engagements. Ich habe noch nie und ich werde niemals einem Gesetz zustimmen, das diese Leitlinien überschreitet.

Deswegen nehme ich die vielen Bedenken und die Kritikpunkte des Offenen Briefes der zivilgesellschaftlichen Organisationen sehr ernst und habe mich damit intensiv auseinandergesetzt. Und deswegen haben wir uns gegen weitreichende und umfassende Verschlechterungen und Verschärfungen gewehrt – mit Erfolg.

Vielen Befürchtungen, die jetzt im Zusammenhang mit dem Gesetz formuliert werden, sind wir begegnet. Weder wird eine „Duldung light“ eingeführt, die Geduldete wesentlich schlechter stellte als bisher, noch werden abgelehnte Asylbewerber, die vollziehbar ausreisepflichtig sind, „massenhaft inhaftiert“. Diejenigen, die unter sehr engen Grenzen in Gewahrsam genommen werden können, werden nicht Tür an Tür mit und unter gleichen Bedingungen in Haft genommen wie Strafgefangene. Und Flüchtlingshelfer, die sich gegen Abschiebungen engagieren, werden selbstverständlich nicht kriminalisiert.

In den Verhandlungen haben wir sehr genau darauf geachtet, dass ein menschenwürdiger Umgang mit Asylsuchenden und die Achtung von Grund- und Menschenrechten gewährleistet werden. Zum Beispiel haben wir – gegen den massiven Widerstand unseres Koalitionspartners – durchgesetzt, dass Asylsuchende in Zukunft von Tag 1 ein gesetzlich verankertes Anrecht auf eine unabhängige Asylverfahrensberatung haben werden. Durch die Asylverfahrensberatung lernen Asylsuchende ihre Rechte (und Pflichten) kennen, können diese besser durchsetzen und schützen. Die Asylverfahrensberatung stellt faire, menschenwürdige und rechtsstaatliche Asylverfahren sicher.

Auf den Offenen Brief der zivilgesellschaftlichen Organisationen hat meine zuständige Kollegin Dr. Eva Högl, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Burkhard Lischka, innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, geantwortet. Darin gehen sie sehr detailliert auf viele Kritikpunkte ein. Mit dem Geordnete-Rückkehr-Gesetz wird es nicht zu einer Ausgrenzung und Entrechtung Ausreisepflichtiger kommen, wie befürchtet wird.

Festival Offenes Neukölln 2019

Anlässlich des Festivals Offenes Neukölln 2019 kamen am 24. Mai 2019 viele interessierte Neuköllnerinnen und Neuköllner zu meiner offenen Bürgersprechstunde. Kinder brachten auf Einladung der SPD Gropiusstadt ihre Sicht auf Europa in bunten Bildern zu Papier. Und auf dem Lipschitzplatz vor der Tür meines Bürgerbüros war ebenfalls viel los. Dort stellten sich Gropiusstädter Vereine und Initiativen beim jährlichen Nachbarschaftsfest vor. Vielen Dank für viele tolle Gespräche und Anregungen!
Anschließend ging es für mich noch nach Nord-Neukölln, wo Nicola Böcker-Giannini die Eröffnung ihres neuen Wahlkreisbüros feierte. Alles Gute für eure Arbeit vor Ort!

BAföG-Reform: Mehr Geld für Schülerinnen, Schüler und Studierende

Im Bundestag wurde endlich die Bafög-Reform beschlossen, so dass wieder mehr junge Menschen aus der Mitte der Gesellschaft einen Förderanspruch haben.

Mit der Bafög-Reform steigt der Förderungshöchstsatz von 735 auf 861 Euro, der Wohnzuschlag für nicht bei den Eltern Wohnende von 250 auf 325 Euro und die Einkommensfreibeträge der Eltern um insgesamt 16 Prozent bis 2021. Auch den Verschuldungsängsten soll entgegengewirkt werden, indem Restschulden nach nachweisbaren Rückzahlungsbemühungen erlassen und die Anzahl der zurückzuzahlenden monatlichen Raten gedeckelt werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich im Koalitionsvertrag erfolgreich für den Ausbau und die Verbesserung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) eingesetzt, um die Chancengleichheit im Bildungssystem voranzubringen. Insgesamt stellen wir 1,34 Mrd. Euro mehr in dieser Wahlperiode zur Verfügung.

Mindestlohn für Azubis: Das, was Du tust, hat seinen Wert.

Die Bundesregierung macht den Weg frei für einen Mindestlohn für Azubis. Dafür haben wir als SPD lange gekämpft! Mit der Mindestvergütung für Auszubildende (MVA) konkretisieren wir die Verpflichtung aller Betriebe, ihren Auszubildenden eine angemessene Ausbildungsvergütung zu zahlen und verankern es im Berufsbildungsgesetz.

Auszubildende sind die Zukunft der Betriebe in unserem Land. Sie lernen und packen mit an. Dafür haben sie einen fairen Lohn verdient. Deshalb war für uns klar: Die MAV muss im Verlauf der Ausbildung deutlich steigen. Geeinigt wurde sich jetzt auf eine Steigerung von 18% im II. Ausbildungsjahr und 35% im III. Ausbildungsjahr. So sorgen wir auch dafür, dass die Sätze über dem Schüler-BAföG liegen, denn von der Ausbildungsvergütung werden – anders als beim Schüler-BAföG – auch Sozialbeiträge erhoben.