Liebe Neuköllnerin, lieber Neuköllner,

herzlich willkommen auf meiner Webseite!

Ich bedanke mich für Ihr Interesse an meiner Arbeit als direkt gewählter Abgeordneter für Neukölln. Im Deutschen Bundestag vertrete ich den Bezirk Neukölln mit starker Stimme. Hier können Sie sich darüber informieren, welche Ziele und Vorstellungen ich für Neukölln habe, und mich persönlich kennenlernen.

Nehmen Sie mit mir Kontakt auf, wenn Sie Anregungen und Fragen haben oder mir Ihre Meinung zu einem Thema mitteilen möchten - ich freue ich mich auf Ihren Beitrag!

Mit besten Grüßen

Ihr Fritz Felgentreu

Mehr Zeit für Familie und Beruf – die Familienarbeitszeit

FamilienarbeitszeitFamilienministerin Manuela Schwesig hat in diesem Sommer ihr Konzept der Familienarbeitszeit vorgestellt. Damit können Eltern noch besser bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden.

Über neunzig Prozent der Frauen und Männer unter vierzig finden, dass beide – Mutter und Vater – sich um die Kinder kümmern sollen. Dabei wollen viele Mütter gerne mehr arbeiten und Väter mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen.

Mit der Familienarbeitszeit können wir diesen Eltern helfen, ihre Wünsche zu verwirklichen. Das Konzept sieht vor, dass Eltern, die beide ihre Arbeitszeit auf 80 bis 90 Prozent reduzieren – das sind zwischen 28 und 36 Wochenstunden – ein Familiengeld in Höhe von 300 € monatlich erhalten. Auch Alleinerziehende und getrennt Erziehende sollen das Familiengeld bekommen. Die Leistung soll insgesamt 24 Monate in einem Zeitraum bis zum achten Lebensjahr des Kindes bezogen werden können.  Weiterlesen

Besuch der Gedenkstätte für das Zwangsarbeiterlager der Kirchen in Neukölln

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Prälat Dr. Martin Dutzmann, Marion Gardei, Landespfarrerin für die Erinnerungskultur der EKBO und Dr. Wolfgang G. Krogel, Evangelisches Landeskirchliches Archiv in Berlin auf dem Friedhofsgelände des St.-Thomas-Kirchhof.

Heute war ich mit Prälat Dr. Martin Dutzmann (Evangelische Kirche in Deutschland) zu einem Vor-Ort-Besuch bei der Gedenkstätte für das Zwangsarbeiterlager der Kirchen in Neukölln. 42 christliche Gemeinden betrieben auf dem St.-Thomas-Friedhof von 1942-1945 ein Zwangsarbeiterlager. Die evangelische Kirche hat die Schicksale der ehemaligen Zwangsarbeiter recherchiert und 2010 einen Ausstellungspavillon aufgestellt, der über die kirchlichen Zwangsarbeiter informiert. 2014 wurden die Fundamente der Baracken freigelegt. Bei dem Termin heute ging es um die Neugestaltung der Gedenkstätte sowie um eine geplante Teilbebauung der Friedhofsfläche für eine Unterkunft für Geflüchtete an der Netzestraße.

Weitere Informationen und die Ausstellungstafeln gibt es im Netz unter:
http://www.neukoelln-evangelisch.de/zwangsarbeiterlager.hermannstra%C3%9Fe

Veranstaltung am 13. September: „Starker Staat – gestärkte Gesellschaft“

Cover_FvO_Starker-StaatWir leben in einer unruhigen Zeit. Über eine Million Menschen sind vor Krieg und Gewalt zu uns geflohen und haben Aufnahme gefunden. Unsere Anstrengungen richten sich darauf, ihnen nun schnell zu einem selbständigen und finanziell unabhängigen Leben zu verhelfen. Denn ein Klappbett in einer Notunterkunft ist keine Integration: Wir müssen Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen, Betreuungsangebote ausbauen und die Kinder in unsere Schulen bringen.

Diese Aufgaben kann ehrenamtliches Engagement allein nicht stemmen. Es sind staatliche Strukturen, staatliche Institutionen, die in der Verantwortung dafür stehen, dass Integration gelingt: Bildung, Sicherheit und Ordnung, Recht und Gerechtigkeit sind klassische Staatsaufgaben. Niemand sonst kann sie erledigen – nur Reiche können sich einen schwachen Staat leisten. Wir brauchen künftig mehr Lehrerinnen und Lehrer, mehr Polizistinnen und Polizisten, mehr Richterinnen und Richter, mehr Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter. Denn wir stehen vor einer doppelten Aufgabe: die Flüchtlinge zu integrieren und die Gesellschaft zusammenzuhalten.

Für die Sozialdemokratie ist daher ein starker, entschlossener und handlungsfähiger Rechtsstaat entscheidend. Eine Maßnahme war die Schaffung 3000 neuer Stellen bei der Bundespolizei. Mit dem Integrationsgesetz tun wir viel dafür, dass Flüchtlinge schnell Deutsch lernen und in Arbeit kommen. Angesichts dessen stellt sich die Frage: Wie können Zivilgesellschaft und staatliche Institutionen zukünftig besser zusammenarbeiten? Wir, die SPD-Bundestagsfraktion, wollen die vor uns stehenden Veränderungen aktiv gestalten – mit Zuversicht und Realismus. Die SPD Neukölln und ich laden Sie ein, darüber mit uns ins Gespräch zu kommen.

Programm
18.00 Uhr: Begrüßung – Dr. Fritz Felgentreu, MdB
18.15 Uhr: Zusammenleben gestalten – das Integrationsgesetz; Dr. Eva Högl, MdB – Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
18.30 Uhr: Offene Diskussionsrunde mit

  • Lars Wendland, Gewerkschaft der Polizei – Bundespolizei, stellv. Vorsitzender der Direktionsgruppe Berlin Brandenburg
  • Dr. Eva Högl, MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
  • Raphael Dütemeyer, Malteser Einrichtungsleiter Unterkunft Karl-Marx-Straße
  • Martin Lauterbach, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Leiter des Referates „Grundsatzfragen der Integration“
  • Moderation: Dr. Fritz Felgentreu, MdB

19.15 Uhr: Diskussion mit dem Publikum und Möglichkeit, Fragen zu stellen
20.00 Uhr: Fazit und Schlusswort – Dr. Fritz Felgentreu, MdB

Zur Anmeldung: http://www.spdfraktion.de/termine/2016-09-13-starker-staat-gestaerkte-gesellschaft
Zur Veranstaltung bei facebook: https://www.facebook.com/events/1130883110315536/

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Auf Streife im Rollberg-Kiez

Mein Praxistag war 2016 eine Praxisnacht: 12 Stunden lang bin ich mit einer Funkstreife der Polizei im Abschnitt 55 – rund um meinen alten Kiez – unterwegs gewesen.Die Nacht brachte echte Dramatik auf der Hermannstraße, aber auch ruhige Phasen und zum Schluss – Rums! – einen Blechschaden. Gerufen wurden wir außerdem wegen einer hilflosen Person, wegen Ruhestörung, und  einer Schlägerei. Alles wurde von den Beamten deeskalierend, menschenfreundlich, humorvoll und korrekt in den Griff bekommen.

Vielen Dank an den Abschnitt 55, besonders an die beiden Kollegen, die in der Nacht so gut betreut haben! Ich habe einen realistischen Eindruck vom Alltag und von der Vielseitigkeit des Polizeiberufs erhalten. Die Berliner Polizei hat tolle Leute, die eine anspruchsvolle Arbeit machen. Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, mich solidarisch zu zeigen! Weiterlesen

Praktikum im Bundestag: Caroline erzählt

IMG_1821Mein Name ist Caroline und ich habe heute mein dreiwöchiges Schülerpraktikum bei Fritz Felgentreu und seinem Team beendet. Hier ein kleiner Einblick dazu:
Ich habe sehr viel erlebt und dazugelernt. Jeder Tag verlief anders, was mein Praktikum sehr abwechslungsreich machte.

Gleich am ersten Tag wurde ich sehr nett von dem Team begrüßt und habe mich sofort wohl gefühlt. Die SPD-Bundestagsfraktion bietet ein tolles Praktikantenprogramm an, wodurch ich u .a. die Ehre hatte, den Bundestag, das Kanzleramt, das BMJV (Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz) und das Willy-Brandt-Haus bei Führungen ausführlicher kennenlernen zu dürfen.  Einer der Höhepunkte des „Lebens als Praktikantin“ war, dass ich mich in fast allen Gebäuden des Bundestages so gut wie frei bewegen durfte, weshalb ich sie ab und zu auch auf eigene Faust erkundet habe! Das hatte natürlich seine Vorteile, ich brauche nur die Kantine zu erwähnen 😉
Eine meiner Aufgaben war, Fritz Felgentreu bei zahlreichen Terminen zu begleiten. Das war immer äußerst spannend und interessant! Ich durfte an Veranstaltungen teilnehmen, an denen ich ohne das Praktikum wohl nie die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Besonders aufregend war für mich Fritz Felgentreus Rede im Plenum live sehen zu können. Ein aufregendes Gefühl, etwas, was man sonst nur im Fernsehen sieht, in Wirklichkeit miterleben zu dürfen! Weiterlesen

„Fritz & Friends spezial“: Werner Sonne zu Gast am Stammtisch

Werner Sonne sorgte für einen Besucherrekord bei meinem Stammtisch im Café Selig am 12. Juli! Knapp 50 Personen waren gekommen, um mehr über Deutschlands Rolle in der Welt zu erfahren. Eine wirklich gute Diskussion. Im Fokus stand der richtige Umgang mit Russland. Der NATO-Gipfel hat die Haltung der Bundesregierung bestätigt: glaubhafte Abschreckung und die Bereitschaft zum Dialog gehen Hand in Hand. Vielen Dank an Werner Sonne für den Besuch! Weiterlesen