Zu Gast beim Schwusos-Stammtisch

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Akzeptanz und Gleichstellung von Minderheiten sind in unserer Gesellschaft leider noch nicht allgegenwärtig. Die Lebensumstände in Neukölln reichen von Homophobie bis zur Regenbogenfamilie.

Um über die Situation der LSBTI-(Lesben, Schwulen, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle)Community in Berlin und Neukölln zu diskutieren und auf Missstände aufmerksam zu machen, haben die Schwusos Neukölln und der Landesverband Schwusos Berlin mich am Freitagabend zu ihrem Stammtisch im kieznahem Ambiente in die Drama-Bar eingeladen.

Dabei war von besonderem Interesse für mich, welche konkreten Verbesserungsmaßnahmen wünschenswert sind, um die Lebenssituation der LSBTI-Community zu verbessern. Wir müssen uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Gesellschaft die Normalität des Andersseins akzeptiert und dies auch als Grundlage für politisches Handeln gesehen wird.

Ein weiterer Gast war Bastian Finke, der eingehend von der Arbeit des Vereins Maneo berichtete. Der Verein befasst sich, größtenteils durch ehrenamtliches Engagement, vor allem mit Prävention und mit Opfer-Betreuung bei homophoben Übergriffen. Berlin ist hier in vielen Punkten Vorreiter und Vorbild für andere Bundesländer, trotzdem seien die Opfer-Hilfe, die Datenerfassung von Verbrechen und die Finanzierung solcher Projekte immer noch auf einem sehr schlechten Stand. Es Bedarf also weiterhin der Unterstützung solch wichtiger Projekte, wie dem Maneo Anti-Gewalt Projekt und der Arbeit der Schwusos.

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