Bei der AWO in Neukölln

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Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist eine feste Größe im sozialen Dienstleistungsbereich Neuköllns. Geschäftsführer Jens Ahrens der AWO Südost hat mich auf eine Tour zu AWO-Einrichtungen in unserem Bezirk mitgenommen.

Los ging es bei „JuMP“, ein Projekt, dass schuldistanzierte Jugendliche auf ihren Abschluss vorbereitet und eine beachtliche Erfolgsquote vorzuweisen hat – toll!

Die zweite Station an diesem Tag war – passend zur „Aktionswoche der Schuldnerberatung 2013“ – die Schuldner- und Insolvenzberatung der AWO in Neukölln. Hier können sich alle kostenfrei bei finanziellen Problemen beraten und, wenn nötig, bei der Privat-Insolvenz begleiten lassen. Danach besuchten wir „Şifahane“, eine Gesundheitsberatung für Migrantinnen und Migranten, die mehr mit Psychologie und praktischer Hilfestellung als mit Medizin zu tun hat. Zum Abschluss wurde es noch mal laut: Im Jugendclub Scheune am Richardplatz finden Kinder und Jugendliche einen Ort zum Lernen und Spaß haben.

Was alle vier Projekte verbindet, ist dieselbe Idee: In Neukölln wird kein Mensch aufgegeben! Jeder wird begleitet auf dem Weg ins Leben oder zurück ins Leben. Aber gehen müssen alle am Ende aus eigener Kraft. Denn Hilfe darf nicht entmündigen: Sie muss stark machen, nicht abhängig.