Besuch des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks

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Heute war ich zusammen mit dem Wahlkreisabgeordneten Joschka Langenbrinck im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk (ALBBW) in Britz. Der Name geht auf die Berliner SPD-Politikerin und Witwe des NS-Widerstandskämpfers Julius Leber zurück. Im Berufsbildungswerk werden 500 junge Menschen mit Behinderungen in 27 verschiedenen Berufen ausgebildet. Ziel ist es, sie individuell auf die betriebliche und gesellschaftliche Realität vorzubereiten und es ihnen einen normalen Einstieg in die Berufswelt zu ermöglichen.

Vor Ort konnten wir uns einen sehr guten Eindruck darüber machen, was für eine großartige Arbeit alle Beteiligten leisten. Besonders die positive Entwicklung der Jugendlichen in Sachen Selbstvertrauen ist hervorzuheben. Die Entwicklung wurde durch die individuelle Ausbildung und Betreuung möglich, ohne die sie wahrscheinlich keine Perspektive auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten. Aber alle Azubis des Berufsbildungswerkes schaffen ihren IHK- bzw. HWK-Abschluss, fast jeder zweite findet innerhalb eines halben Jahres einen regulären Ausbildungsplatz. Es ist gut und wichtig, dass wir Einrichtungen wie das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk haben.