Zu Besuch im Erich-Raddatz-Haus

Zu Besuch im Erich-Raddatz-Haus

Bei jeder Menge Sonnenschein habe ich das Erich-Raddatz-Haus vom Diakoniewerk Simeon in der Sonnenalle besucht. Das Haus, nach dem Sozialdemokraten Erich Raddatz benannt, wurde 1952 eröffnet und kann sich wirklich sehen lassen!
Herr Lemming, Geschäftsführer der Diakonie-Pflege sowie Herr Eckhardt von der Heimleitung haben mir eine Führung durch das Haus gegeben, in dem über 100 Menschen wohnen.

Im Anschluss gab es eine politische Diskussion mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Heimes, die die Sorgen und Nöte in der Pflege an mich heranbrachten. Eine Dame berichtete, dass Bewilligungsverfahren zur Kostenübernahme durch die Bezirksämter bis zu 1 Jahr Wartezeit in Anspruch nehmen – ein desaströser Zustand, der sich ändern muss!

Außerdem ist das Berufsbild Altenpflegerin/ Altenpfleger stark verbesserungswürdig: Es herrscht Fachkräftemangel in der Pflege, da der Beruf als nicht attraktiv genug wahrgenommen wird. Die Arbeit in der Pflege muss daher besser bezahlt und aufgewertet werden – deshalb unterstütze ich einen allgemeinen bundesweit verbindlichen Branchentarif Soziale Arbeit.

Die SPD plant eine Fachkräfteoffensive im Gesundheits- und Pflegebereich und eine Bürgerversicherung, in die alle einzahlen und unabhängig von ihrer Lebenslage oder ihrem Erwerbsstatus eine gute Kranken- und Pflegeversicherung haben – denn gute Pflege muss für alle bezahlbar sein!

One thought on “Zu Besuch im Erich-Raddatz-Haus

  1. Stefan sagt:

    Im Pflegesektor muss sich definitiv mehr tun. Die Bedingungen und Zustände für die Pflege Fachkraft müssen sich ändern. Es geht um die Betreuung und Pflege der MItmenschen, da darf schlichtweg nicht gespart werden und die Pflegebedürftigen dürfen auch nicht darunter leiden. Ein guter Schritt, wenn man soziale Projekte unterstützt, da kann sich noch manch einer eine Scheieb abschneiden.
    Grüße,
    Stefan Adler

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