Auf ein Wort mit Florian Pronold

Buschkowsky, Felgentreu, PronoldFlorian Pronold, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und im Kompetenzteam von Peer Steinbrück zuständig für Infrastruktur und bezahlbares Wohnen, war in Neukölln, um sich mit mir und Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) über die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Neukölln zu informieren.

Thema der Gespräche waren auch die Vorschläge der SPD-Bundestagsfraktion für einen Maßnahmenmix aus sozial ausgewogenem Mietrecht, sozialer Wohnraumförderung, der Stärkung der Städtebauförderung sowie der verlässlichen Förderung zum energetischen Sanieren und zum altersgerechten Umbau. Wichtig ist der SPD dabei vor allem auch eine Begrenzung der Mietpreissteigerung bei Wiedervermietungen.

Bezahlbarer Wohnraum wird auch in Neukölln immer knapper, die Mieten und Energiepreise steigen. Gerade junge Familien, Studierende und Menschen mit geringen und mittleren Einkommen können sich gute Wohnungen oft nicht mehr leisten. Diese Entwicklung ist von der schwarz-gelben Bundesregierung und Kanzlerin Merkel bisher ignoriert worden.

Die schwarz-gelbe Regierung hatte vier Jahre Zeit, um etwas gegen die steigenden Mieten zu unternehmen. Nichts ist passiert! Für mich ist bezahlbarer Wohnraum für alle eines der zentralen politischen Themen in Neukölln: Ich möchte mich im Bundestag dafür einsetzen, dass sich der Bund wieder stärker im sozialen Wohnungsbau engagiert. Auch die Energiewende muss sozial gerecht gestaltet werden, denn Wohnraum und Energie dürfen nicht zu Luxusgütern werden.

Florian Pronold wird für eine Veranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion zum Thema bezahlbare Mieten und soziale Stadt am 4. September erneut in Neukölln zu Gast sein (weitere Informationen folgen).