Gespräch: Hannah-Arendt-Gymnasium

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Heute Vormittag hatte ich ein Gespräch mit dem Schulleiter des Hannah-Arendt-Gymnasiums im Rudower Frauenviertel. Eine tolle, moderne Schule von großer Vielseitigkeit! Ein wichtiges Gesprächsthema: Kinder, die in der Probephase scheitern, weil die gymnasiale Lehr- und Lernmethode sie überfordert.

 


Erst kürzlich hat unsere Bildungsstadträtin Dr. Franziska Giffey (SPD) mitgeteilt, dass in Neukölln etwa 110 Schülerinnen und Schüler am Gymnasium scheitern, für die an Sekundarschulen Extraklassen geschaffen werden mussten. Sie forderte daher: „Der Zugang zu dieser Schulform muss erschwert werden“.
Wir brauchen mehr Geld für Bildung, um auch diese Kinder optimal fördern zu können!

Thematisiert wurden auch Dinge bildungspolitischer Natur, die über die Grenzen Neuköllns hinausgehen: Sowohl der Schulleiter, Herr Nachtigall, als auch sein Stellvertreter, Herr Ulrich, machten sich für bildungspolitische Bundes-Kompetenzen im Sinne eines Rahmenrechts stark. Außerdem wünscht sich die Stadtrand-Schule die unbürokratische Öffnung für Kinder aus der brandenburgischen Nachbarschaft. Wann kommt er, der Bildungs-Staatsvertrag?