Muslimas in Neukölln – Eine Diskussion im Deutsch-Arabischen Zentrum

IMG_9541Aus zahlreichen Studien weiß man, dass Menschen mit nicht-deutschem Namen in Bewerbungsverfahren um Arbeitsstellen benachteiligt werden. Um diese Problematik zu besprechen, lud das Deutsch-Arabische Zentrum die Neuköllner Bundestagskandidaten zu einer Podiumsdiskussion ein.

Während der Diskussion ging es weniger darum Studien zu zitieren, sondern vielmehr wollte man auf persönliche Erfahrungen der Teilnehmerinnen eingehen und Lösungsvorschläge darlegen.

Beinahe jede Muslima, die an der heutigen Veranstaltung teilnahm, konnte mir Beispiele für Diskriminierung aufgrund Ihres Glaubens nennen. Diese schauderhaften Geschichten machen erlebbar, dass wir uns weiterhin deutlich gegen jegliche Form der Diskriminierung einsetzen müssen.

Für mich heißt das ganz klar, dass die Anerkennung internationaler Abschlüsse vereinfacht werden muss, um somit die Integration von im Ausland ausgebildeten Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Wir können es uns nicht leisten, weiterhin auf hochqualifizierte Arbeiterinnen und Arbeiter zu verzichten. Deren Abschlüsse anzuerkennen, ist sowohl für die Integration, als auch für die Zukunft unseres Sozialstaats wichtig.

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