4 Tage, 5 Schulen, 5 spannende Diskussionen

1Albert-Einstein (4)Jungwählerinnen und Jungwähler sind statistisch gesehen die Bevölkerungsgruppe mit der geringsten Wahlbeteiligung. Darum ist es für mich umso wichtiger mit jungen Leuten ins Gespräch zu kommen. Zum einen möchte ich verstehen, wo das (angebliche) Desinteresse an der Politik herkommt; zum anderen ist es mir – als Familien- und Bildungspolitiker – ein Anliegen, zu erfahren, welche Themen diese Generation bewegen.

Aus diesen Gründen habe ich in den letzten Tagen an fünf Diskussionsveranstaltungen in Neuköllner Schulen (Albert-Einstein, Ernst-Abbe, Leonardo da Vinci, Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik und Albert-Schweitzer) teilgenommen. Für mich ist völlig klar, dass die Schülerinnen und Schüler keineswegs desinteressiert sind. Ganz im Gegenteil kamen bei allen Gesprächen sehr präzise Fragen zur meinen Plänen in der Bildungspolitik sowie zur Wirtschafts- und Finanzkrise, zur Zukunft Europas und zu einem möglichen Einsatz in Syrien auf.

Als SPD-Neukölln haben wir schon vor Jahren damit begonnen den Neuköllner Weg in der Bildungspolitik umzusetzen. Das heißt, dass
1. mehr Geld in unsere Bildungseinrichtungen investiert wird.
2. jedes Kind einen KITA-Platz erhält. Studien haben bewiesen, dass das Schwarz-Gelbe Betreuungsgeld keinen Sinn macht und Menschen, die eine KITA besucht haben, die besseren Karrierechancen haben.
3. die härtesten Kieze, die besten Schulen brauchen.

Ich denke, dass das, was gut für Neukölln ist, gut für ganz Deutschland ist. Genau dies will ich in den Bundestag einbringen und bitte Sie daher am 22. September um Ihre Stimme.