Internationaler Tag der Kinderrechte 2013 – zu Gast in der Liebig-Schule

IMG_8125Heute, am 20. November, ist der Internationale Tag der Kinderrechte. Seit 1989 garantiert die UN-Kinderrechtskonvention jedem Kind unter anderem das Recht auf Nahrung und Wasser oder den Schutz vor Gewalt. Aus diesem Anlass hat die Liebig-Schule auf dem Campus Efeuweg mit drei 8. Klassen drei tolle Projekttage zu den Themenfeldern Gewalt, Chancengleichheit sowie Schulklima und Beteiligung veranstaltet. Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler mir ihre Ergebnisse und gaben mir zugleich einige Arbeitsaufträge und Wünsche mit auf den Weg.

Das Thema Chancengleichheit in der Bildung spielte im gemeinsamen Gespräch eine herausragende Rolle. So forderten die Schülerinnen und Schüler den Ausbau von Ganztagsschulen und Kitaplätzen, kleinere Klassen, mehr Sonderpädagogen für die Inklusion und mehr Jugendclubs. Auch eine intensivere Unterstützung von Kindern in Katastrophengebieten war ihnen sehr wichtig. Diese Forderungen kann ich nur unterstützen. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der SPD-Bundestagsfraktion werde ich mich gerne dafür einsetzen.

Der Aktionstag für Kinderrechte macht Menschenrechte für Kinder unmittelbar erfahrbar. Auch bei uns werden Kinderrechte immer wieder verletzt: zum Beispiel durch häusliche Gewalt oder mangelnde Beteiligung. Es ist wichtig, dass auch in den Familien über Kinderrechte geredet wird. Dafür waren die Projekttage in der Liebig-Schule ein wunderbarer Auftakt. Vielen Dank an die beteiligten Lehrkräfte für die tolle Organisation. Zudem ein dickes Lob an die Schülerinnen und Schüler: Ihr habt euch tief eingearbeitet und seid zu spannenden Ergebnisse und berechtigten Forderungen gekommen!

One thought on “Internationaler Tag der Kinderrechte 2013 – zu Gast in der Liebig-Schule

  1. Gerhard Steitz sagt:

    Schönes Projekt mit sehr berechtigten Forderungen! Gerade Neuköllner Kinder, die sehr oft in einem schwierigen familiären Umfeld leben, brauchen Schulen und Unterstützungseinrichtungen, die diese Defizite ausgleichen.
    Sehr zu loben ist auch die solidarische Forderung der Schüler für die Hilfe für Kinder in Katastrophengebieten.

    Dem „frischen, unverbrauchten“ Neuköllner Bundestagsabgeordneten Fritz Felgentreu aus Neukölln wünsche ich gute Erfolge bei seiner politischen Arbeit für die Unterstützung von Familien in einem schwierigen Umfeld. Familienpolitik muss auch in der SPD wieder einen höheren Stellenwert haben; ihre Erfolge wirken präventiv auf viele andere Bereiche.

    Ich arbeite seit 1980 in Neukölln mit Kindern und Jugendlichen.

    Gerhard Steitz

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