Diskussionsrunde des DGB-Kreisverbandes Neukölln zum Thema „Mieten“

DGB_Mieten3Vor dem Hintergrund des geringen Wohnungsleerstands von nur 1,6 Prozent und den zugleich rasant steigenden Mieten in Neukölln, habe ich gestern mit besonderem Interesse an der Diskussion des DGB-Kreisverbandes Neukölln zur Mieten und Wohnungspolitik teilgenommen. Das Podium war mit Teilnehmern von der IG Bau, der Berliner Mietergemeinschaft, des Bündnisses Bezahlbare Mieten Neukölln und mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung der BVV, Jochen Biedermann, breit aufgestellt.

Das Ergebnis der lebhaften Unterhaltung war eindeutig: Wir müssen in Neukölln wie in ganz Berlin den staatlichen Wohnungsbau vorantreiben, um das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszubauen. Dazu bedarf es neben der notwendigen Finanzierung auch entsprechender Freiflächen. Gleichzeitig brauchen wir Werkzeuge, um die Bestandsmieten bezahlbar zu halten und die Verdrängung von Menschen aus ihren Kiezen zu verhindern. Daher ist es gut, dass Heiko Maas und Barbara Hendricks das Mietbremse-Gesetz für die ersten 100 Tage der Regierungszeit angekündigt haben.

Ich bedanke mich beim DGB-Kreisverband Neukölln für die Einladung und bei der Moderatorin Mirjam Blumenthal sowie bei allen Diskussionsteilnehmerinnen und Diskussionsteilnehmern für den kurzweiligen Abend und die wertvollen Anregungen.