Familien- und Bildungspolitik aus einer Hand

© Lea M.  / www.pixelio.de

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Ist Deutschland ein familienfreundliches Land? Dieser Frage gehe ich in einem Gastbeitrag für den familienpolitischen Blog www.atkearney361grad.de nach und plädiere für eine Familien- und Bildungspolitik aus einer Hand. Die 200 Milliarden Euro jährlich, die der Staat für familienpolitische Leistungen ausgibt, führen bisher nicht dazu, dass die selbstgesteckten familienpolitischen Ziele erreicht werden. Weder steigt die Zahl der Geburten noch haben wir für die Kinder, die wir haben, soziale Gerechtigkeit bei Bildungs- und Berufschancen erreicht.

Ein Auszug aus dem Gastbeitrag:
„Um unsere Kitas und Schulen so zu stärken, dass sie leisten können, was sie leisten müssten, sind erhebliche Investitionen notwendig. Einer ineffektiven Familienförderung im Umfang von 200 Mrd. jährlich steht ein unterfinanziertes Betreuungs- und Bildungswesen gegenüber. Es wird höchste Zeit, beide Bereiche zusammen zu denken. Kinder und Familie fördern wir am besten durch erstklassige Kitas und Schulen. Damit dieser Grundsatz in der Politik Raum greifen kann, müssen wir die Mauern zwischen Bildungs- und Familienpolitik einreißen: mental, verfassungsrechtlich, konzeptionell und finanziell.“

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