Mehr Partnerschaftlichkeit in der Familie

Das Kabinett hat einen Gesetzentwurf zur Einführung des Elterngeld Plus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit auf den Weg gebracht. Damit setzen wir ein wichtiges familienpolitisches Ziel des Koalitionsvertrags um. Wir werden Eltern mehr Zeit für die Familie geben und mehr Partnerschaftlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Künftig ist es für Mütter und Väter einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Damit können Eltern besser eine Auszeit für ihr Kind und die Familie nehmen und im Anschluss wieder leichter in den Beruf einsteigen.
Bislang wird das Elterngeld für maximal 14 Monate nach der Geburt eines Kindes gezahlt. Arbeiten Mütter und Väter währenddessen in Teilzeit, verlieren sie einen Teil ihres Elterngeldanspruches. Mit dem Elterngeld Plus können Eltern, die in Teilzeit arbeiten, künftig doppelt so lange Leistungen erhalten. Damit lohnt sich für Eltern der frühere Wiedereinstieg in den Job.

Teilen sich Mütter und Väter die Betreuung des Kindes partnerschaftlich und arbeiten parallel zwischen 25 und 30 Stunden, erhalten sie zusätzlich für jeweils vier Monate Elterngeld Plus.

Im Sinne einer modernen Familienpolitik ermöglichen wir Frauen und Männern, die Anforderungen in der Familien und Beruf partnerschaftlich aufzuteilen. Dabei ist das Elterngeld Plus der erste Schritt auf dem Weg zu einer Familienarbeitszeit.