Besuch der Deutschen Dienststelle (WASt)

Als Vorsitzender des Landesverbandes Berlin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge habe ich am 21. August 2014 die Deutsche Dienststelle (WASt)* besucht, um mich über ihre Arbeit zu informieren.

Die Deutsche Dienststelle verwaltet auf rund 16.400 m² etwa 4.300t Akten- und Karteimaterial über Angehörige der ehemaligen deutschen Wehrmacht.
Trotz der mir bereits im Vorfeld bekannten Zahlen war ich sehr beeindruckt, als der Amtsleiter Hans-Hermann Söchtig und seine Mitarbeitenden mich durch die Räumlichkeiten führten. Mit großer Ausdauer und persönlichem Engagement bearbeiten die gut 300 Mitarbeitenden etwa 43.000 private und offizielle Anfragen pro Jahr.

Gerade für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ist die Deutsche Dienststelle ein elementarer Partner, ohne dessen Hilfe die Aufgaben des Volksbundes wohl kaum zu bewältigen wären. Insbesondere für die Identifizierung sterblicher Überreste ist die Arbeit der Deutschen Dienststelle unabdingbar. Denn sie ist eine Grundvoraussetzung für die Umbettung und ordentliche Bestattung gefallener Soldaten.

Das Kriegsende liegt bereits fast 70 Jahre zurück. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass die Deutsche Dienststelle eine absolut zeitgemäße Aufgabe erfüllt. Sie trägt bei zur historischen Aufklärung, zur generationenübergreifenden Vergangenheitsbewältigung und unterstützt die Klärung persönlicher Schicksale.

Ich danke Herrn Söchtig und seinem Team für die tolle Führung und die neu gewonnenen Erkenntnisse!

Deutsche Dienststelle (WASt) für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht