Felgentreu fordert frühkindliche Bildung mit hoher Qualität für alle

Pressemitteilung vom 16.04.2015 

Copyright: S.v.Gehren / pixelio.de

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Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete und Familienexperte Fritz Felgentreu hat sich dafür ausgesprochen, den Weg zur gebührenfreien Kita für alle unbeirrt fortzusetzen. Es sei falsch, Fragen der Qualitätssicherung gegen die Frage auszuspielen, wie die Kita generell finanziert werden soll.

Felgentreu wörtlich: „Mit der schrittweisen Einführung der gebührenfreien Kita liegt der Berliner Senat absolut richtig. Jedes Kind sollte vom Staat die gleiche Förderung erhalten. Mit Kindergeld und steuerlichen Freibeträgen ist dieses Ziel nicht zu erreichen. Aber an Kita und Schule erreicht die Förderung von staatlicher Seite alle Familien gleich. Außerdem ist die Förderung von Kindern in den Bildungseinrichtungen besonders effektiv. Deshalb ist es gut, wenn gerade die Kita für Familien aller Einkommensschichten die gleiche Einladung ausspricht. Bildung muss auf allen Ebenen gebührenfrei finanziert werden. Natürlich müssen sich die höheren Einkommen trotzdem stärker an der Finanzierung der Bildungs- und Familienpolitik beteiligen. Die starken Schultern können und sollen mehr tragen als die schwachen. Dafür zahlen wir Steuern. Kitagebühren sind ein Konzept von gestern. Es ist gut und richtig, dass Berlin dabei ist, es zu überwinden.“

Felgentreu ist Mitglied des Familienausschusses im Deutschen Bundestag. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für qualitative Mindeststandards in der frühkindlichen Bildung ein – z.B. indem eine bestimmte Fachkraft-Kind-Relation in den Kitas nicht unterschritten und die Ausbildung und die Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern verbessert wird.

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