Ausstellungseröffnung zum Rudower Frauenviertel

Heute Mittag war ich bei der Eröffnung der Wanderausstellung „Wegweisend – das Frauenviertel Rudow“ des Rudower Heimatverein e.V.. Die Ausstellung wurde eröffnet von der neuen Bezirksbürgermeisterin Neuköllns, Franziska Giffey, sowie von der Gleichstellungsbeauftragten des Bezirks, Frau Edler. Auch der neue Neuköllner Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer kam zur Eröffnung im Hof der Alten Dorfschule hinzu.
1996 wurde aus der Rudower „Gartenstadt“ das erste „weibliche“ Wohnviertel Deutschlands, das „Frauenviertel Rudow“. Für diese Benennung musste die SPD Neukölln damals schwer kämpfen. Gab es zuvor nur 8 Straßen in Neukölln mit Namen von Frauen, kamen nun 20 Straßen, Plätze und Wege mit Namen von Frauen hinzu, die sich um Neukölln, Berlin und Deutschland verdient gemacht haben. Es sind Frauen, die sich in Politik und Gesellschaft für die Rechte und die Gleichstellung von Frauen eingesetzt haben. Passend dazu auch Familienmisiterin Manuela Schwesig: „Es war immer so, dass Frauen sich Gleichberechtigung hart erkämpfen mussten. Und das gilt auch noch heute.“ Die Benennung des Frauenviertels und die Ausstellung des Rudower Heimatvereins tragen ihren Teil dazu bei.