Gut für Neukölln: Mehr Wohngeld – mehr Gerechtigkeit!

Gut für Neukölln: Mehr Wohngeld – mehr Gerechtigkeit!

Bezahlbarer Wohnraum gehört zu den unverzichtbaren Grundlagen für eine hohe Lebensqualität. Das Wohngeld als vorgelagertes Sicherungssystem unterstützt Menschen, für die die Bezahlung der Miete wegen ihres geringen Einkommens zu einer großen Belastung wird. Durch die am 2. Juli 2015 vom Bundestag beschlossene Reform des Wohngeldgesetzes sollen zukünftig mehr Menschen unterstützt werden.

„Die Reform des Wohngeldgesetzes ist ein Meilenstein sozialdemokratischer Politik in dieser großen Koalition, von der deutschlandweit etwa 870.000 Menschen profitieren werden“, so der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu. „Die Miethöchstbeträge werden nun regional gestaffelt angehoben, wobei sie in Regionen mit stark steigenden Mieten überdurchschnittlich stark erhöht werden. Dies ist gerade für die Mieter in Neukölln eine gute Nachricht, denn hier sind die Mieten in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Nun können sie sich darauf verlassen, dass diese Entwicklung bei der Berechnung der Höhe des Wohngeldes berücksichtigt wird.“

Felgentreu weiter: „Im parlamentarischen Verfahren haben wir den Gesetzentwurf an entscheidender Stelle verbessern können. Wir haben die Bundesregierung dazu verpflichtet, alle zwei Jahre die Mietenhöhen, die Mietenstufen und die Höhe des Wohngeldes zu überprüfen und dem Bundestag zu berichten. Diese Überprüfung muss sich an der bundesdurchschnittlichen und regionalen Entwicklung der Wohnkosten sowie der Veränderung der Einkommensverhältnisse und Lebenshaltungskosten orientieren.“