Gemeinsam gegen den Müll

DSC00299Pressemitteilung

Gemeinsam gegen den Müll

Am 13. Juli informierte sich der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu gemeinsam mit dem Leiter Instandhaltung Berlin der DB Netz AG, Herrn Marko Dörschel, am S-Bahnhof Hermannstraße über den Fortgang der dort gegenwärtig stattfindenden Reinigungsarbeiten im Bereich der S- und Fernbahngleise.

Herr Felgentreu erklärte: „Verschmutzte Gleisanlagen im Bereich der S-Bahnhöfe sind für mich wie für viele Neuköllner Fahrgäste ein wiederkehrendes Ärgernis. Denn die Müllberge führen zu einer erheblichen Geruchsbelästigung und zu hygienischen Problemen. Besonders aufgefallen ist mir dies in den letzten Monaten am S-Bahnhof Hermannstraße. Deshalb habe ich das Gespräch mit der DB Netz AG gesucht, die am S-Bahn-Ring für die Reinigung der Gleisanlagen verantwortlich ist.“

Die Reinigung der Gleisanlagen ist für die DB Netz AG eine erhebliche logistische und finanzielle Herausforderung. „Als Instandhaltungsbereich ist unsere Aufgabe in erster Linie, einen sicheren Bahnverkehr zu gewährleisten. Die enge Taktung der Züge auf dem S-Bahn-Ring und auch die komplizierte Zuwegung für den Abtransport des Mülls machen die Reinigungsarbeiten zu einem durchaus schwierigen Unterfangen. Derzeitig ist es uns leider nicht möglich mehr als zwei Reinigungsaktionen pro Jahr am S-Bahnhof Hermannstraße durchzuführen. Damit können wir dem erheblichen Müllaufkommen in Neukölln leider nicht gerecht werden“, so Herr Dörschel.

Herr Felgentreu und Herr Dörschel betonten, dass die zunehmende Vermüllung der Gleisanlagen nicht allein durch Reinigungsaktionen verhindert werden könne. Vielmehr handle es sich um ein gesamtgesellschaftliches Problem, das unter Einbeziehung aller Akteure gelöst werden müsse: „Auf der einen Seite wünschen wir uns, dass alle Bürgerinnen und Bürger sich ihrer Verantwortung für ein sauberes Umfeld wieder verstärkt bewusst werden. Auf der anderen Seite bedarf es aber auch einer gemeinsamen Strategie von allen Infrastrukturbetreibern an Bahnhöfen und Haltestellen, mit der das Müllproblem nachhaltig angegangen werden kann.“

„Klar ist jedenfalls: Zwei Reinigungsaktionen jährlich allein reichen nicht aus, um die Bildung von Müllbergen am S-Bahnhof Hermannstraße zu verhindern“, stellte Fritz Felgentreu abschließend fest.

 

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