Fünf Millionen Euro zusätzlich für Kinderbetreuung an Bundeswehrstandorten

Als moderne und attraktive Arbeitgeberin unterstützt die Bundeswehr ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Der Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten an Bundeswehrstandorten ist dafür besonders wichtig. Im Haushaltsjahr 2016 werden deshalb jetzt zusätzlich fünf Millionen Euro eingeplant.

„Mit der Verabschiedung des Attraktivitätssteigerungsgesetzes im Frühjahr 2015 haben wir die Grundlage für die Umsetzung zentraler Forderungen der SPD gelegt: gute Arbeit für alle und damit einhergehend die bessere Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Das spiegeln auch zahlreiche Einzelmaßnahmen in der Haushaltsplanung für das Jahr 2016 wider.

Von entscheidender Bedeutung für die Vereinbarkeit von Familie und Dienst sind der Auf- und Ausbau von Kindertagesstätten sowie die Aufsto­ckung des Personals. Soldatinnen und Soldaten haben in vielen Gesprächen deutlich gemacht: Die Kinder­betreuung stellt für viele Familien von Bundeswehrangehörigen ein großes Problem bei der Organisation ihres Alltagslebens dar, das vorrangig durch zuverlässige Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz zu lösen ist. Erzieherinnen und Erzieher an den Standorten selbst verstehen die Bedürfnisse von Bundeswehrfamilien am besten.

Deshalb kommen die fünf Millionen Euro zusätzlich zum richtigen Zeitpunkt. Mit diesem Geld werden weitere Eltern-Kind-Zimmer und Telearbeitsplätze für Eltern an Bundeswehrstandorten eingerichtet und die Ausstattung mit Kinderbetreuungseinrichtungen wird weiter vorangetrieben.“

Fritz Felgentreu ist Mitglied des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag und dort unter anderem für das Attraktivitätssteigerungsgesetz zuständig.