Equal Pay Day – Frauen haben ein Recht auf mehr!

Über Geld spricht man – doch! Deshalb versammelte ich mich heute, anlässlich des morgigen Equal Pay Days, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der SPD-Bundestagsfraktion auf der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Deutschen Frauenrats und des Sozialverbands Deutschland vor dem Brandenburger Tor, um ein starkes Zeichen für die Entgeltgleichheit bei Frauen und Männern zu setzen.

Am 19. März 2016 begehen wir zum achten Mal in Folge den Equal Pay Day in Deutschland. Der morgige Tag markiert symbolisch den geschlechtsspezifischen Einkommensunterschied von 21,6 % in Deutschland. Umgerechnet ergeben sich daraus 79 Tage seit Jahresbeginn, an denen Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon seit dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden. Frauen in Deutschland müssen also durchschnittlich bis zum 19. März arbeiten, um das Vorjahresgehalt von Männern zu erreichen.

In ihrer Ansprache forderte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley Kanzlerin Angela Merkel auf, das von der SPD eingebrachte Gesetz zur Lohngerechtigkeit schnell umzusetzen.
Die Lohnlücke von 21,6 % zwischen Männern und Frauen hat viele und tiefgreifende Ursache. Daher benötigen wir auch nicht nur ein Werkzeug, um sie zu schließen. Die SPD hat bereits viele wichtige Schritte eingeleitet, wie den Mindestlohn, das ElterngeldPlus, die bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Klar ist: Ein Gesetz für Lohngleichheit ist längst überfällig. Frauen haben seit über fünf Jahrzenten ein Recht auf Entgeltgleichheit.
Diesem Grundsatz müssen wir endlich gerecht werden. Frauen haben ein Recht auf mehr!