Weil die härtesten Kieze die besten Schulen brauchen: 2,7 Millionen Euro für den Campus Efeuweg in Neukölln

Grund zur Freude in Neukölln: Die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg erhält 2,7 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2017“. Mit dem Geld soll der Bau des „Zentrums für Sprache und Bewegung“ realisiert werden. „Das ist ein Riesenerfolg für die Neuköllner Bildungs- und Familienpolitik!“, freut sich der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu. „Eine tolle Nachricht! Damit werden die langjährigen Planungen und Vorarbeiten von ganz vielen engagierten Menschen jetzt belohnt – ihnen allen meinen großen Dank!“

Das bildungspolitische und stadtplanerische Gesamtkonzept des Projekts Campus Efeuweg hat das Ziel, das Wohnumfeld in der Gropiusstadt attraktiver zu machen und die Lebensqualität zu steigern. Mit dem „Zentrum für Sprache und Bewegung“ soll dazu ein weiterer Beitrag geleistet werden. Neben Räumen für Sport- und Musikangebote, Sprach- und Integrationskurse sind ein großer Bewegungsraum und ein Café geplant. Das Zentrum soll von den Einrichtungen des Campus, der Gemeinschaftsschule und den Bewohnerinnen und Bewohner der Gropiusstadt und Rudow genutzt werden.

„Für die Familien in der Gropiusstadt, für Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft entsteht jetzt ein Bildungs- und Begegnungsort von völlig neuer Qualität. Hier wird zukünftig nicht nur gelernt werden. Und trotzdem gilt weiterhin: Die härtesten Kieze brauchen die besten Schulen. Der Campus Efeuweg ist dabei, ein Leuchtturm für die Bildung zu werden. Die weitere Förderung des Campus Efeuweg ist eine hervorragende Investition in die Zukunft“, ist Felgentreu überzeugt.

Das Bundesbauministerium (BMUB) hat das Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ 2014 erstmals aufgelegt. Gefördert werden innovative Projekte mit besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit und hoher fachlicher Qualität. Es geht dabei vor allem um große, baulich anspruchsvolle und auch experimentelle Vorhaben, die vorbildlich für die Stadtentwicklung in Deutschland sind. Auf den diesjährigen Projektaufruf sind rund 90 Anträge von Städten und Gemeinden eingegangen. 24 Projekte wurden nun ausgewählt und erhalten eine Zuwendung.