Gute Kitas für Neukölln

Damit es jedes Kind packt: Gemeinsam mit den meinem Kollegen Klaus Mindrup aus Pankow hatte ich am 15. November 2018 zu einer Podiumsdiskussion zum „Gute-Kita-Gesetz“ eingeladen:

5,5 Milliarden Euro wird der Bund den Ländern in den kommenden vier Jahren zur Verfügung stellen, um die Qualität der Kinderbetreuung zu verbessern und den Abbau von Kita-Gebühren voranzubringen. Möglich wird dies durch das Gute-Kita-Gesetz, das Bundesministerin Dr. Franziska Giffey am 15. November den über 100 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern vorstellte. Es soll am 1. Januar 2019 in Kraft treten und den Bundesländern Investitionen in 10 mögliche Handlungsfelder erlauben. Vorgesehen ist, dass die Länder in Verträgen mit dem Bund festlegen, wie das Geld verwendet wird: Ob für mehr Erzieherinnen und kleinere Gruppen, für den Ausbau kindgerechter Räume oder zum Beispiel für Projekte der Sprachförderung.

Was in Neukölln gebraucht wird, um eine hohe Qualität der Betreuung zu gewährleisten, beschrieb Micaela Daschek, die als Geschäftsführerin und fachliche Leitung des Kreisverbands Südost der AWO Berlin die Situation vor Ort bestens kennt. Sie stellte fest: In Berlin fehlt es vor allem an genügend Fachpersonal. Kitaplätze gibt es eigentlich ausreichend. Doch leider können diese Kapazitäten aus Personalmangel nicht alle genutzt werden. Um jedoch mehr Menschen für die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher begeistern zu können, muss der Beruf attraktiver werden. „Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert“, stellte Franziska Giffey fest.

An der anschließenden Diskussion beteiligten sich Neuköllner Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Vertreter von Fachverbänden.

Ausführliche Berichte gibt es hier:
Der Tagesspiegel (16.11.18) „Die Kita-Ministerin“
FACETTEN-Magazin (17.11.18) „Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert!“