„Red Hand Day“ – Kein Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten!

Auch dieses Jahr habe ich gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen im Bundestag mit dem roten Handabdruck ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldatinnen und Soldatinnen gesetzt. Der Internationale Tag gegen den Einsatz von unter 18-Jährigen in bewaffneten Konflikten – auch bekannt als „Red Hand Day“ – erinnert uns daran, dass sich etwas ändern muss. Denn vor nun 18 Jahren trat das zusätzliche Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft, das den Einsatz von Kindersoldaten verbieten soll. Doch immer noch werden Kinder dazu gezwungen, für militante Gruppen zu kämpfen und zu töten. Kinder gehören aber in die Schule, nicht an die Front!

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten, das sich seit 1999 gegen den Missbrauch von Kindern als Soldatinnen und Soldaten einsetzt, wies an dem diesjährigen „Red Hand Day“ besonders auf das Schicksal von zwangsrekrutierten Mädchen und jungen Frauen hin. Diese werden nicht nur dazu gezwungen an kriegerischen Auseinandersetzungen teilzunehmen, sondern darüber hinaus auch häufig Opfer und Zeuginnen sexueller Gewalt und Ausbeutung innerhalb der Gruppen und Armeen, für die sie kämpfen sollen.

Weitere Informationen zur Situation von Kindersoldatinnen gibt es hier:

Deutsches Bündnis Kindersoldaten