Rundgang auf der Karl-Marx-Straße

Am Freitag war ich auf der Karl-Marx-Straße unterwegs, um mit den dort ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen. Auf der Karl-Marx-Straße konnte ich mir ein Bild machen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Geschäfte hat. Viele haben mir von ihren Sorgen berichtet. Es waren spannende Gespräche mit starken Menschen, die sich nicht unterkriegen lassen. Insbesondere in für die Gastronomie ist die Coronakrise schwierig. Andere kamen durch die staatlichen Hilfen gut über die Runden. Nun hoffen sie, dass die Menschen jetzt wieder vermehrt lokal kaufen, statt online zu bestellen. Für viele ist auch die Baustelle auf der Karl-Marx-Str. eine große Belastung. Zusätzliche Probleme bekamen einige Ladeninhaber durch die Zerstörungen und Randale von vergangener Woche. Ca. 40 Personen hatten dabei Müllcontainer in Brand gesetzt und Steine in die Schaufenster geworfen. So etwas kann und darf kein Ergebnis einer Demonstration gegen Rassismus sein. Im Anschluss traf ich mich zum Mittagessen mit Cengizhan Yüksel, dem neuen Geschäftsführer des Neuköllner Bürgerzentrums „Der Paritätische Berlin“. Nach wie vor leistet der paritätische Wohlfahrtsverband einen wunderbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Ich danke allen für die tollen Gespräche! Für meine Arbeit in Neukölln konnte ich wieder einige Anregungen mitnehmen.