Eine Wahlkreiswoche in Zeiten von Corona

Vergangene Woche war wieder eine Wahlkreiswoche. Normalerweise bedeutet das viele Gespräche mit Neuköllnerinnen und Neuköllnern, Besuche bei Projekten und Unternehmen und persönliche Unterhaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern in meiner Sprechstunde. Leider konnten letzte Woche aufgrund der Corona-Lage viele Termine nicht persönlich vor Ort stattfinden, dafür aber telefonisch oder per Videokonferenz. So habe ich mich mit der Teamleiterin des Nachbarschaftsprojekts BENN-Buckow über aktuelle Fortschritte und Probleme des Projekts ausgetauscht. BENN-Buckow leistet hervorragende Arbeit, um die Nachbarschaft in Buckow zu vernetzen. Durch gemeinsame Aktionen, Projekte und Arbeitsgruppen, wie die „AG für ein schönes Buckow“, entsteht ein Gespräch zwischen Buckowerinnen und Buckowern, die sonst keinen Kontakt zueinander haben. Wenn Sie in Buckow wohnen und etwas für Ihre oder mit Ihren Nachbarinnen und Nachbarn machen möchten, gucken Sie einfach mal im Büro von BENN-Buckow vorbei (Christoph-Ruden-Straße 5, 12349).

Eine weitere Videokonferenz hatte ich mit Verantwortlichen der AWO Berlin-Südost, der IHK Berlin und den zentralen Akturen des Bildungsprojekts Brückenbauer. Das Projekt fand an der Neuköllner Helmholtz-Schule von 2015 bis 2020 statt. Ziel war die Entwicklung eines tragfähigen Steuerungssystems für den Übergang von der Schule in den Beruf. An der Helmholtz Schule wurden ab der 7. Jahrgangsstufe persönliche Begleitung und individuelles Coaching für berufliche Orientierung angeboten mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler adäquat in die betriebliche Ausbildung zu vermitteln. Das Projekt wurde von der IHK Berlin finanziert und von der AWO Berlin Südost begleitet. Alle Beteiligten haben eine positive Bilanz gezogen. Weitere Informationen zu dem Projekt Brückenbauer gibt es hier: https://www.awo-südost.de/uploads/images/Jugend/Brückenbauer/Abschluss/AWO_Brueckenbauer_Handbuch_web_1.pdf

Zum Abschluss der Woche konnte ich noch die Helle Tierarche in Hellersdorf besuchen. Die Helle Tierarche hält und züchtet dort Tiere fort, die vor dem Aussterben bedroht sind. Jeder kann den Hof kostenlos betreten und sich dort die Tiere ansehen. Geleitet wird dieses Projekt von Reiner Waldukat, der in Neukölln einen weiteren Hof für Tiere, die unter Artenschutz stehen, führt und Gemüse für die Neuköllner Suppenküche anbaut.