Das Lieferkettengesetz: Menschenrechte stärken, Ausbeutung stoppen

Endlich! In dieser Woche haben wir das Lieferkettengesetz im Bundestag beschlossen.

Wir kennen die erschütternden Berichte über Kinderarbeit, mangelnden Arbeitsschutz und andere Formen der Ausbeutung – auch in Ländern, die für den deutschen Markt produzieren. Mit dem Lieferkettengesetz endet die Sorgfaltspflicht von Unternehmen künftig nicht mehr am Werkstor. Unternehmen müssen zukünftig dafür sorgen, dass es in ihrer gesamten Lieferkette nicht zu Menschenrechtsverletzungen kommt. Damit ist dieses Gesetz ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Kinder- und Sklavenarbeit.

Auch Umweltbelange adressiert das Lieferkettengesetz, wenn sie zu Menschenrechtsverletzungen führen. So wirken wir beispielsweise der Vergiftung von Wasser in den Ländern der Produktionsstätten entgegen.

In den letzten Wochen haben wir unser Vorhaben noch einmal verbessert: Wir sorgen für fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen – egal ob die Konzernmutter in Deutschland oder woanders ist. Der Betriebsrat als zentrales Vertretungsorgan der Belegschaft bekommt ein zusätzliches Mitberatungsrecht. Und zuletzt haben wir erreicht, dass ausländische Konzerntöchter deutscher Unternehmen mit in den Anwendungsbereich des Lieferkettengesetzes einbezogen werden.

Damit bekommen wir das stärkste Lieferkettengesetz Europas!