Meine Abschiedsbesuche in Neukölln

Die Bundestagswahl rückt immer näher. Für mich bedeutet das langsam, aber sicher meinen Abschied als Neuköllner Bundestagsabgeordneter. Daher möchte ich mich noch einmal bei Initiativen, Projekten und Personen aus Neukölln verabschieden, mit denen ich in den vergangenen Jahren eng und vertraut zusammengearbeitet habe.

Dazu war ich in der ersten Septemberwoche bei sonnigem Wetter im Comenius-Garten im Böhmischen Dorf und bei der DAUG e.V. und habe mich für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre bedankt.

Beim Neubau von Berlin Global Village habe ich mich über den enormen Baufortschritt informiert. Es sind schon viele Organisationen, Projekte und Initiativen eingezogen, die sich mit Kolonialismus, Entwicklungspolitik, Rassismus oder Migration auseinandersetzen. Diese wichtige und vielfältige Arbeit der verschiedenen Organisationen und Projekte ist ein großer Gewinn für Neukölln und hat eine starke Strahlkraft weit über unseren Bezirk hinaus.

Auch das vergrößerte Nachbarschaftshaus am Körnerpark ist richtig schön geworden. Davon konnte ich mich bei einem Rundgang mit Barbara Schünke, der Geschäftsführerin des Nachbarschaftsheim Neukölln e.V. überzeugen. Dieses offene und einladende Haus macht unterschiedlichste Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, wie z.B. eine Umgangsberatung für Eltern in Trennungssituationen. Die neuen Räume bieten optimale Voraussetzungen und schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre. Auch eine modern und freundlich ausgestattete Kita hat hier ihre Heimat. So steht das Nachbarschaftsheim mit seiner langjährigen Geschichte sicher auch vor einer guten Zukunft zum Wohle der Neuköllnerinnen und Neuköllner.

Kürzlich habe ich zudem die Stadtteilmütter Neukölln zu einem Abschiedsbesuch getroffen. Mich beeindruckt die wertvolle Arbeit der engagierten Frauen für die Förderung von Bildung, Integration und Teilhabe – aber auch die konkrete praktische Beratung in Fragen des Alltags, wie z.B. der Gesundheitsvorsorge oder des Umgangs mit Medien. Ich bin sicher, dass dieses sinnvolle Projekt auch in Zukunft ein wichtiger und wachsender Bestandteil eines gelingenden Zusammenlebens in Neukölln und Berlin sein wird. Gerade auch in Zeiten der Corona-Pandemie wurde hier Großes geleistet.