Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Büroleitung) im Wahlkreisbüro (30h/Woche)

Für mein Wahlkreisbüro in der Neuköllner Gropiusstadt suche ich ab dem 01.10.2020 bis zum Ende der Legislaturperiode eine/n Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung (befristet bis 31.10.2021) in der Position der Büroleitung.

Aufgabenschwerpunkte:

  • Leitung des Wahlkreisbüros: Hauptverantwortliche Organisation und Koordination des Teams und der Arbeit, administrative Planung der Arbeitsprozesse, Schnittstelle zwischen Wahlkreis- und Bundestagsbüro
  • Betreuung des offenen Ladenbüros: Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern, Planung und Begleitung der Sprechstunden, Bearbeitung von Bürgeranliegen
  • Vernetzung und Kontaktpflege in Neukölln, Koordination meiner Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft
  • Planung und Umsetzung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Wahlkreis (Pressemitteilung, Homepage-Artikel, Newsletter, Pflege der Social Media-Profile)
  • Konzeption, Planung und Durchführung von Informationsveranstaltungen und Podiumsdiskussionen im Wahlkreis
  • Termin- und Besuchergruppenakquise in und aus Neukölln
  • inhaltliche Vorbereitung meiner Termine im Wahlkreis

Wir lösen unser Versprechen ein: Die Grundrente kommt!

„Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass Arbeit sich lohnt − auch in der Rente.“

Für die SPD ist es schon seit geraumer Zeit von oberster Priorität, Rentnerinnen und Rentnern gerechte und menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, soll schließlich auch von einer gut erwirtschafteten Rente leben und profitieren können. Seit geraumer Zeit lässt sich allerdings ein anderer Trend verzeichnen: niedrige Renten, untragbare Lebensbedingungen und die Vernachlässigung derer, die wir unterstützen sollten.  Damit ist jetzt Schluss! Trotz einiger Verzögerungen haben wir uns nun durchgesetzt: gemeinsam mit der CDU-/CSU-Fraktion beschlossen kommt die Grundrente mit sozialdemokratischer Handschrift ab  Januar 2021!

Unter der Maxime „Anerkennung der Lebensleistung“  werden dabei 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentner künftig von dem neuen Gesetz profitieren können und sind im höheren Alter nicht mehr von der Grundsicherung abhängig. Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier im Überblick:

Studierende in Corona-bedingter Not: Welche Hilfen gibt es?

Die Corona-Pandemie ist allgegenwärtig und stellt auch Studierende vor finanzielle Herausforderungen. Einige Studierende sind in eine akute Notlage geraten, weil ihre Nebenjobs, mit denen sie ihr Studium finanzieren, Corona-bedingt weggebrochen sind. Die SPD hat sich dafür eingesetzt, das BAföG für alle Studierenden in Not zeitweise zu öffnen. Aus unserer Sicht wäre das die beste Lösung gewesen. Dieser Vorschlag ist jedoch am Widerstand der Bildungsministerin gescheitert. Nichtsdestotrotz konnten wir uns nach zähen Verhandlungen auf folgende wichtige Hilfsmaßnahmen einigen:

Keine erneute Kandidatur für den Deutschen Bundestag

In der Demokratie ist Politik Bürgerpflicht. Zugleich lebt die Demokratie vom Wandel und davon, dass Mandate auf Zeit vergeben werden. Nach fast zwanzig Jahren als Abgeordneter habe ich mich jetzt entschieden, mich im kommenden Jahr nicht noch einmal um das Neuköllner Mandat zu bewerben. Das ist – noch – kein Abschied: Bis der 20. Bundestag zusammentritt, bin ich für Sie und mit Ihnen, hier in Neukölln und in Mitte, an meinem Platz. Ich freue mich auf die knapp anderthalb Jahre, die ich als Neuköllner Abgeordneter noch vor mir habe, damit wir gemeinsam die Themen voranbringen, die für uns wichtig sind!

Zum Video bei facebook:

„Fritz & Friends“ online mit Andreas Geisel am 9. Juni um 18:00 Uhr

Diskussion zum Thema Rechtsextremismus
Seit einigen Jahren häufen sich Anschläge und Taten innerhalb Neuköllns, die offensichtlich rechtsextremistisch motiviert sind. Erst vergangene Woche kam es in der Wildenbruchstr. wieder zu Schmierereien mit rechten Symbolen. Das Problem zieht sich vom Neuköllner Süden bis in den Norden. Über diese Entwicklungen und die Möglichkeiten den Rechtsextremismus zu bekämpfen, möchte ich mit dem Innensenator diskutieren. Aufgrund der Corona-Beschränkungen werden wir das Gespräch online führen. Ihre Fragen können Sie per Chatnachricht stellen.
Dienstag, 9. Juni 2020
18:00 Uhr
Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/95127121576
Webclient: https://zoom.us/wc/95127121576/join
Meeting-ID: 951 2712 1576

Ana-Maria Trăsnea erhält den Helene Weber-Preis

Die Treptow-Köpenicker Bezirksverordnete Ana-Maria Trasnea wird für ihr kommunalpolitisches Engagement im Bereich Gleichstellungs- und Frauenpolitik mit dem Helene Weber-Preis ausgezeichnet. Der Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben und ehrt Frauen, die kommunalpolitisch aktiv sind. Alle Mitglieder des Bundestages konnten Kandidatinnen vorschlagen; eine Jury wählte im Anschluss 15 Gewinnerinnen aus, darunter Ana-Maria Trăsnea.

Ihre Reaktion: „Ich freue mich riesig. Frauen gehören überall dorthin, wo Entscheidungen getroffen werden. Die gegenwärtige Politik schöpft jedoch das Potenzial von Frauen bei Weitem nicht genügend aus. Andererseits braucht es ein Frauenbündnis, in dem sich Frauen gegenseitig fördern und unterstützen. Deshalb möchte ich mit dem Preisgeld gerne einen Workshop-Tag zum Thema „Frauen in der Politik“ an dem neuen Frauenzentrum in meiner Kommune durchführen. Ziel ist es, bestmöglich bezirksweit sowie parteiübergreifend Frauen zu erreichen, Erfahrungen auszutauschen, Wissen zu politischen Strukturen, Strategie und Finanzierung von Projekten zu vermitteln.“

Sozialschutz verbessert, Kurzarbeitergeld erhöht

Am 14. Mai haben wir im Bundestag ein höheres Kurzarbeitergeld, mehr Zuverdienst und längeres Arbeitslosengeld beschlossen! Denn die Corona-Pandemie trifft viele Menschen sehr hart: Jeder dritte Betrieb hat Kurzarbeit angemeldet, Beschäftigte wurden entlassen. Mit folgenden Verbesserungen werden Betroffene nun konkret unterstützt:

👉 Wir erhöhen das Kurzarbeitergeld für alle, die es für eine um mindestens 50% reduzierte Arbeitszeit beziehen: ab dem 4. Monat auf 70% (für Haushalte mit Kindern 77%) und ab dem 7. Monat auf 80% (für Haushalte mit Kindern 87%).

👉 Wir öffnen Zuverdienstgrenzen in Kurzarbeit: Ab Mai dürfen Kurzarbeitende in allen Berufen bis zur Höhe des bisherigen Monatseinkommens in anderen Jobs hinzuverdienen.

👉 Außerdem verlängern wir das Arbeitslosengeld um drei Monate für alle, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde.

Elterngeld in Corona-Krise sicher

Im Bundestag haben wir am 7. Mai beschlossen, dass Eltern durch die Corona-Pandemie keine Nachteile beim Elterngeld haben:

  1. Wer in systemrelevanten Berufen arbeitet und jetzt entgegen der ursprünglichen Planung dringend im Job gebraucht wird, dem gehen keine Elterngeldmonate verloren.
  2. Eltern, die parallel in Teilzeit arbeiten und sich die Kindererziehung teilen, sollen den sogenannten „Partnerschaftsbonus“ nicht verlieren, wenn sich in der Corona-Krise plötzlich das Arbeitsaufkommen verändert.
  3. Wenn durch die Corona-Krise weniger Einkommen da ist – zum Beispiel durch Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I -, bleibt die Höhe des Elterngelds davon unberührt. Monate mit pandemiebedingten Einkommenseinbußen werden dafür nicht berücksichtigt.

Mit dem THW Neukölln vor Ort in der Corona-Abstrichstelle Neukölln

Innerhalb kurzer Zeit eine Drive-in-Abstrichstelle für Corona-Tests aufbauen: Dafür braucht es Fachkenntnisse, Einsatzbereitschaft und auch Improvisationstalent. Genau die richtige Aufgabe für das THW Berlin-Neukölln, das auf dem Parkplatz vor dem Estrel-Hotel ganze Arbeit geleistet hat! Seit dem 27. April ist die Abstrichstelle in Betrieb, ich durfte sie mir vor Ort ansehen. Die Leiterin der Abstrichstelle, Dr. Sina Berenbrinker, erklärte uns, welchen Weg durch die Stelle die zu Testenden mit dem Auto oder zu Fuß nehmen. Dabei werden natürlich stets alle Sicherheitsabstände eingehalten und Ansteckungen verhindert. 😷

Wichtig: Abstriche werden ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvergabe vorgenommen! Informationen dazu https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/

Wir erweitern das Corona-Hilfsprogramm

Deutschland hat die COVID19-Pandemie durch einschneidende Beschränkungen erfolgreich gebremst. Dies hat erhebliche wirtschaftliche und soziale Folgen. Trotzdem können wir nur in kleinen Schritten die Beschränkungen wieder lockern, weil das Virus weiter breit in Deutschland vorhanden ist und wir die Erfolge nicht durch eine erneute exponentielle Infektionswelle gefährden dürfen. Unser Ziel ist es, die Menschen gut und sicher durch die Krise zu bringen. Viel Unterstützung ist schon auf dem Weg und kommt bei den Menschen an. Aber an vielen Stellen sind die Sorgen noch groß, hier helfen wir weiter. Wir lassen niemanden alleine. Jetzt erweitern wir das größte Hilfsprogramm in der Geschichte unseres Landes: Wir erhöhen das Kurzarbeitergeld, unterstützen Schülerinnen und Schüler beim digitalen Unterricht zu Hause – und helfen Restaurants, Bars und Cafés. Der Staat ist da, wenn man ihn braucht: