„Demokratie leben!“-Projekt in Neukölln: Zu Besuch bei interkular

Vergangenen Freitag habe ich Nina Warneke und Dominik Haubrich vom Neuköllner Verein interkular getroffen. Als Geschäftsführende von interkular verfolgen sie das Ziel, Begegnungen anzustoßen und Vielfalt zu gestalten. Hierfür lassen sie sich viele schöne Ideen einfallen. Im Rahmen ihres Projektes „Küchentisch“ stellen sie beispielsweise im Hinterhof eines Wohnhauses kleine Nachbarschaftsfeste auf die Beine. Eine andere Idee ist, mit einem Bus in die Randbezirke Berlins zu fahren und dort offene Küchentische zu organisieren. Im Schlepptau haben sie dann auch eine Kinderbetreuungsmöglichkeit und Kooperationspartner, die verschiedene Beratungstätigkeiten durchführen können. Besonders gefreut hat mich, dass dieses Projekt nun im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben!“ vom Familienministerium gefördert wird. Großartig!

Neuköllner Projekte erhalten in diesem Jahr 1,28 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Mit Beginn des Jahres 2020 ist die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erfolgreich gestartet. Das größte Programm der Bundesregierung zur Demokratieförderung, Extremismusprävention und Vielfaltgestaltung geht nach einer ersten Förderperiode 2015 bis 2019 in eine zweite Phase.

Das von der SPD geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnte den Förderumfang von zunächst 40 Mio. Euro im Jahr 2015 auf zuletzt 115,5 Millionen Euro im Jahr 2019 erhöhen. Auch 2020 werden mit 115,5 Millionen Euro in ganz Deutschland mehr als 5.000 Projekte und Maßnahmen realisiert werden können.

In Neukölln werden in 2020 sechs Organisationen und Träger mit ihren Projekten im Umfang von mindestens 1,28 Millionen Euro gefördert:

  • „cultures interactive e.V.“ als bundesweiter Partner im Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention
  • die „Partnerschaft für Demokratie“ des Bezirksamts Neukölln
  • „Interkular“ mit dem Modellprojekt „Bus of Resources“ zu Chancen und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft
  • Amaro Foro e.V. mit einem Modellprojekt zur Sensibilisierung von Medienschaffenden für Antiziganismus
  • RomaTrial e.V. mit dem Modellprojekt „Wir sind hier! Bildungsprogramm gegen Antiziganismus“
  • die „Gesellschaft für Bildung und Teilhabe“ (GesBiT) mit einem Projekt zur bundesweiten Vernetzung der Präventionsarbeit

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu:
„Es ist ein tolles Signal für Neukölln, dass der Bezirk über das Programm „Demokratie leben!“ so eine deutliche und vielfältige Unterstützung aus dem Bundesfamilienministerium erhält. Ich kenne viele der geförderten Projekte aus eigener Anschauung und bin überzeugt, dass die 1,28 Millionen Euro für die Demokratiearbeit in Neukölln gut investiertes Geld sind. Ich bedanke mich bei Familienministerin Franziska Giffey und Finanzminister Olaf Scholz, dass das weiter so möglich ist. Langfristig benötigen wir ein Demokratiefördergesetz, um Zivilgesellschaft und Prävention nicht nur in Projekten sondern dauerhaft finanzieren zu können.“

Otto-Wels-Preis: SPD-Fraktion sucht Jugendliche für den Kreativwettbewerb

Die SPD-Bundestagsfraktion ist auf der Suche nach jungen Menschen, die sich auf kreative Art und Weise für ein offenes Miteinander einsetzen und dabei an die Schrecken der NS-Herrschaft erinnern. Diejenigen, die sich für eine der folgenden drei Aufgaben die originellsten Ideen ausdenken, werden mit dem Otto-Wels-Preis ausgezeichnet, erhalten Geldpreise und werden zum Frühjahrsempfang SPD-Fraktion in den Bundestag eingeladen. Noch bis zum 28. Februar können sich 16- bis 20-Jährige einzeln oder in Kleingruppen mit einfallsreichen Formaten bewerben.

Einladung zum Girls’Day im Deutschen Bundestag

Du bist ein Mädchen, mindestens 15 Jahre alt, lebst in Neukölln oder gehst in eine Neuköllner Schule? Du interessierst dich für Politik und wolltest schon immer einmal erleben, wo und wie Politik gemacht wird? Du möchtest mich als deinen Neuköllner Abgeordneten kennen lernen und mir und meinem Team bei der Arbeit über die Schulter schauen? Dann bewirb dich um die Teilnahme am Girls’Day im Bundestag! Sende eine kurze E-Mail an neukoelln@fritz-felgentreu.de und schreibe kurz, warum du gern am 26. März im Bundestag dabei sein möchtest. Bewerbungsschluss ist am 11. März. Ich freue mich auf euch!

Spendenaktion für die Kältehilfestation in der Teupitzer Straße

Ein Dach über dem Kopf, eine heiße Dusche und eine warme Mahlzeit

Wer den ganzen Tag auf kalten Straßen unterwegs ist, braucht in der Nacht ein Dach über dem Kopf, eine heiße Dusche und eine warme Mahlzeit: Auch in diesem Winter stellt die Kältehilfestation der KUBUS gGmbH täglich von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr morgens 25 Übernachtungsplätze für männliche Obdachlose zur Verfügung.
Doch die finanzielle Ausstattung der Unterkunft kann den großen Bedarf für die Versorgung der Gäste der Notunterkunft nicht decken. Deshalb rufe ich gemeinsam mit den Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses Derya Çağlar, Dr. Nicola Böcker-Giannini und Joschka Langenbrinck auf:

Unterstützen Sie die Neuköllner Kältehilfestation mit Sachspenden!

Folgende Dinge werden dringend gebraucht:

• Kaffee, Tee und haltbare Milch
• Marmelade, Honig, Lebensmittelkonserven, Süßwaren
• Duschgel, Shampoo, Waschmittel, Reinigungsmittel, Putzutensilien
• Küchentücher, Toilettenpapier
• Herrenunterwäsche/lange Unterhosen, dicke Socken (neu!)
• Herrenkleidung: dicke Pullover, Mützen, Schals und Handschuhe
• Töpfe, Pfannen, Vorratsdosen zum Einfrieren
• Alufolie, Frischhaltefolie, Tüten

Bitte beachten Sie, dass über die aufgeführten Dinge hinaus keine Spenden angenommen werden können!

Die Spenden werden vom 15. Januar bis 31. Januar 2020 an folgenden Stellen gesammelt und an die Kältehilfestation übergeben:

Zu Besuch bei den „Frostschutzengeln 2.0“ – Die Brückenbauer für wohnungslose Menschen

Vergangene Woche habe ich das Projekt „Frostschutzengel 2.0 – Gesundheitsförderung und Beratung für wohnungslose Menschen“ besucht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes unterstützen obdachlose Menschen bei der Wohnungssuche. Sie gehen auf obdachlose Menschen in Notunterkünften und Tagesaufenthalten zu und bieten ihnen eine kostenlose Gesundheits- und Sozialberatung in vielen verschiedenen Sprachen an.

Stellenausschreibung für ein Praktikum von April bis Juli 2020

Für mein Büro im Deutschen Bundestag suche ich ab dem 20. April bis zum 03. Juli für 2-3 Monate eine Praktikantin/einen Praktikanten zur Unterstützung meiner Abgeordnetentätigkeit.

Aufgabenschwerpunkte:

  • Unterstützung meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der täglichen Büroarbeit im Bundestags- und Wahlkreisbüro
  • Rechercheaufgaben sowie Zusammenfassung von wissenschaftlichen Dossiers und Studien
  • Terminbegleitung im Bundestag und in Neukölln
  • Nachbereitung von Terminen (Berichte, Homepage-Artikel, Gesprächsprotokolle)
  • Bearbeitung von Bürgeranfragen
  • Zuarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit (Homepage-Artikel, Social Media)

Anforderungsprofil:

  • Studierende mit Neukölln-Erfahrung
  • hohes Interesse an Politik, insbesondere der Sicherheits-/Verteidigungspolitik und/oder an meiner Arbeit im 1. Untersuchungsausschuss zum Anschlag auf dem Breitscheidplatz
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Teamfähigkeit, Flexibilität und Selbstständigkeit
  • Übereinstimmung mit den Zielen und Werten der Sozialdemokratie

Vergütung:

  • Die Arbeit, die Praktikantinnen und Praktikanten bei uns leisten, ist mir wichtig. Sowohl für die Praktikantinnen und Praktikanten als auch für mein Büro sollte die Zusammenarbeit ein Zugewinn sein. Wir erwarten von unseren Praktikantinnen und Praktikanten deshalb vollen Einsatz, honorieren diesen aber auch mit einer Aufwandsentschädigung.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung im Umfang von max. 10 Seiten (inkl. Motivationsschreiben und Lebenslauf) bis Sonntag, den 1. Dezember als zusammenhängendes PDF-Dokument an fritz.felgentreu@bundestag.de.

Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich in der 50. Kalenderwoche statt.

Für Rückfragen steht Ihnen mein Büroleiter Herr Christopher King gerne zur Verfügung unter Tel.: 030 / 227 77845.

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Vom 28. Oktober bis zum 28. November 2019 stelle ich in diesem Jahr mein Bürgerbüro als Sammelstelle für die Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ der Stiftung Kinderzukunft zur Verfügung. Ich hoffe, dass sich die Neuköllnerinnen und Neuköllner mit großzügigen Spenden an der Aktion beteiligen werden. Denn in vielen Familien in den armen Regionen Osteuropas reicht das Geld gerade dafür aus, den täglichen Bedarf abzudecken. Für das kleine Extra, für Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder, genügt es nicht.  Mir macht es große Freude, diesen Kindern mit einem Päckchen die Weihnachtszeit zu verschönern. Machen Sie mit und unterstützen die Stiftung Kinderzukunft mit einem selbst gepackten Päckchen oder mit einer Geldspende!

Wer mitmachen möchte, füllt einfach einen Schuhkarton mit Süßigkeiten und Gebäck, Spielsachen, Hygieneartikeln, Schreib-, Mal- und Bastelutensilien oder neuer Kleidung für Kinder und Jugendliche und verpackt ihn anschließend mit Geschenkpapier zu einem Weihnachtspäckchen. Hilfreich ist es, außen zu markieren, ob der Inhalt eher für Jungen oder Mädchen gedacht ist.

Die Päckchen können Dienstag-Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, mittwochs auch bis 18:00 Uhr im Bürgerbüro am Lipschitzplatz (Lipschitzallee 70, 12353 Berlin) abgegeben werden.
Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort im Bürgerbüro, unter der Telefonnummer 030-568 21 111 oder unter www.kinderzukunft.de 

Mehr Wohngeld für mehr Haushalte!

Am 18.10.2019 wurde im Bundestag das Wohngeldstärkungsgesetz beschlossen. Die Mittel für das Wohngeld werden von Bund und Ländern bereits ab 2020 aufgestockt, und zwar auf zunächst 1,2 Milliarden Euro. Das bedeutet eine durchschnittliche Erhöhung des Wohngeldes um 30%. Das Wohngeld wird auch dynamisiert, also alle zwei Jahre an die entwickelte Miet- und Eigentumssituation angepasst und ein systematisches „Herauswachsen“ aus dem Wohngeld wird verhindert.

Das Wohngeld sichert Haushalten mit geringem Einkommen finanzielle Unterstützung zu, um die Wohnkostenbelastung zu verringern. Es wird als Zuschuss ausgezahlt, entweder als Mietzuschuss oder bei Eigentümern als Lastenzuschuss. Dabei werden die individuellen Lebensbedingungen des Haushaltes und die regional unterschiedlichen Wohnkosten berücksichtigt.

Zuletzt wurde das Wohngeld zum 1.1.2016 angepasst. Seitdem sind die Wohnkosten in Deutschland, wie wir vor allem auch in Berlin spüren können, rasant gestiegen. Das bringt viele Neuköllnerinnen und Neuköllner in echte finanzielle Schwierigkeiten. Das Wohngeld hat sich dieser Entwicklung allerdings nicht angepasst und hat somit an Leistungsfähigkeit verloren. Zudem führen leichte Einkommensanstiege zu einer Reduktion oder einem Verlust des Wohngeldanspruches. Das hat zur Folge, dass immer weniger Haushalte wohngeldberechtigt sind und die Reichweite des Wohngeldes sinkt. Haushalte, die mit ihrem Einkommen knapp oberhalb der Einkommensgrenze liegen, haben auch gerade in Berlin Probleme, neue bezahlbare Wohnungen zu finden, da die Erst- und Wiedervermietungsmieten deutlich steigen und sie keinen Anspruch auf Wohngeld haben.