Die neue Kältehilfestation für obdachlose Menschen in Neukölln braucht Unterstützung!

Bei den gegenwärtig herrschenden eisigen Temperaturen sind Plätze in beheizten Notunterkünften für Obdachlose überlebenswichtig. Leider gibt es viel zu wenig davon. Deshalb hat die KUBUS gGmbH am 15. Januar in Kooperation mit der Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH und durch finanzielle Unterstützung vom Bezirksamt Neukölln eine neue Kältehilfestation in der Teupitzer Straße 39, 12059 Berlin eröffnet. Dort stehen täglich von 19.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens 25 Übernachtungsplätze für männliche Obdachlose zur Verfügung.

Doch die finanzielle Ausstattung der Unterkunft kann den großen Bedarf für die Versorgung der Gäste der Notunterkunft nicht decken. Deshalb rufe ich gemeinsam mit Joschka Langenbrinck, Mitglied des Abgeordnetenhauses, und mit der SPD-Neukölln auf:

Unterstützen Sie die neue Kältehilfestation mit Sachspenden!

Schwerpunkte der SPD-Bundestagsfraktion 2017

Die SPD-Bundestagsfraktion und die SPD-Ministerinnen und Minister sind in dieser Koalition die treibende Kraft für mehr Gerechtigkeit. Viel haben wir bereits erreicht: Wir haben den Mindestlohn und bessere Renten, mehr BAföG, Kindergeld und Kitaplätze durchgesetzt und in den sozialen Wohnungsbau investiert. Dabei bleiben wir aber nicht stehen: Bis Herbst 2017 haben wir noch viel vor. Unser Ziel ist ein handlungsfähiger Staat, der für Gerechtigkeit und Sicherheit sorgt. Der seine Bürgerinnen und Bürger vor Armut im Alter genauso schützt wie vor Terror und Kriminalität. Ein Staat, der sozialen Zusammenhalt schafft und der die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland verringert. In dem alle die gleichen Chancen haben und in dem Leistung anerkannt wird – egal ob in Beruf, Familie oder ehrenamtlichem Engagement. Dafür setzen wir uns ein.

Gerne möchte ich Ihnen Schwerpunkte Bundestagsfraktion 2017 für folgende Bereiche vorstellen:

  • Verlässlicher Staat für mehr Sicherheit
  • Renten sichern und Leistung anerkennen
  • Gerechte Steuern
  • Mehr Rechte für Verbraucher und Mieter
  • Gesundheit gerecht finanzieren
  • Wirtschaftlichen Erfolg fortsetzen
  • Gleiche Chancen und gleichwertige Lebensverhältnisse
  • Einwanderung von Fachkräften steuern
  • Europa als Friedensmacht stärken

Der Berliner Büchertisch wird ein Neuköllner

Willkommen im Kiez! Ich freue mich sehr, dass der Berliner Büchertisch auf der Suche nach einer Bleibe eine neue Heimat bei uns in Neukölln gefunden hat.

„Jede/r soll sich Lesen leisten können!“ – Um dies zu ermöglichen, unterstützt der Verein den Aufbau von Schulbibliotheken, gibt Buchspenden von Privatpersonen und Verlagen an Kitas, Gefängnisbibliotheken und zahlreiche andere Einrichtungen weiter und unterhält Buchverschenkregale mit kostenlosem Lesestoff für alle. Diese tolle Initiative passt wirklich hervorragend nach Neukölln!

Natürlich kostet so ein Umzug Geld, deshalb bitte ich darum, den Büchertisch mit einer Spende zu unterstützen unter https:www.betterplace.org/de/organisations/3242-berliner-buchertisch

Oder direkt auf das Spendenkonto des Vereins:

Berliner Büchertisch e.V.
IBAN DE44 4306 0967 4012 5836 03
BIC: GENODEM1GLS GLS Bank

Zu Gast bei Peter Brinkmann / tv.berlin

Zum Start in das neue Jahr war ich am 9. Januar 2017  zu Gast bei „Aus dem Bundestag“ von tv.berlin mit Peter Brinkmann und habe unter anderem über die Themen Sicherheit und Videoüberwachung, die Vorlage zur Ehe ab 18 Jahren für alle, die Änderungen im Mietrecht und die Auswirkungen von Rot-Rot-Grün in Berlin auf die Bundespolitik gesprochen.

Fröhliche Weihnachten und auf ein frohes neues Jahr!

„Eins, zwei, drei im Sauseschritt läuft die Zeit. Wir laufen mit.“ Schon neigt sich ein ereignisreiches Jahr wieder seinem Ende entgegen. Langweilig ist uns 2016 allen nicht geworden. Über die Festtage in Berlin hat sich zuletzt ein Schatten gelegt, in dem unsere Lichter nur umso heller und hoffnungsvoller strahlen mögen!

Den Christinnen und Christen in Neukölln und anderswo wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, euch allen aber geruhsame Feiertage und ein glückliches 2017!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Fritz Felgentreu

3 Jahre im Deutschen Bundestag – Zeit für eine kleine Bilanz

Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,

seit nun mehr über drei Jahren habe ich die Ehre, unseren einzigartigen und vielfältigen Bezirk im Deutschen Bundestag vertreten zu dürfen. 2013 bin ich mit dem Versprechen „Fritz bringt Neukölln in den Bundestag“ angetreten, um das, was Neukölln ausmacht, mit starker Stimme im Deutschen Bundestag zu vertreten. Für mich ist es immer besonders wichtig, möglichst viel in Neukölln unterwegs zu sein und mit vielen Neuköllner Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten, die mir ihre Meinung zu Sachthemen erläutern. Nur so, sowie durch meine zahlreichen Veranstaltungen und Besuche in Neuköllner Einrichtungen, kann ich die Auffassung der Neuköllner in meinen Meinungsbildungsprozess für Abstimmungen im Deutschen Bundestag mit einbeziehen oder durch konkrete Politik umsetzen. Bereits im November habe ich erklärt, dass ich es anstrebe, mich im September 2017 erneut für den Deutschen Bundestag zur Wahl zu stellen.

Gerne habe ich für Sie meine Aktivitäten in einem kleinen Flyer aufgearbeitet – gucken Sie doch mal rein. Über Feedback und Anregungen für das Jahr 2017 oder gar auf ein erstes Kennenlernen, freue ich mich sehr! Kommen Sie vorbei, sprechen Sie mich an. Ob bei meiner Sprechstunde, an meinem Stammtisch, als Besucher bei mir im Deutschen Bundestag oder auf meinen Social-Media Accounts – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Sharehaus-Refugio: Ort der Zuflucht, der Gemeinschaft und Erneuerung

Gerne möchte ich euch ein unglaublich tolles Projekt aus Neukölln vorstellen: Das Sharehaus-Refugio in der Lenaustraße. Der Vorsitzende Sven Lager und Herr Vorländer von der Berliner Stadtmission als Träger des Projekts, haben mir einen tollen Eindruck über ihre vielfältigen Projekte vermittelt. Im Sharehouse leben und arbeiten momentan 43 Menschen aus dem In- und Ausland zusammen auf fünf Etagen. Dabei soll ein Ort der Zuflucht, der Gemeinschaft und Erneuerung geschaffen werden.

Der Sharehaus-Gedanke ist, dass in jedem Menschen einzigartige Talente und Fähigkeiten stecken, die gegenseitig gefördert werden. Coole Location, coole Leute – ob Café, Dachgarten, Künstler mit ihren Ateliers, Coaching-Programme, Deutsch- und Yogakurse, Mediationen – hier wird viel gemacht und es gibt umso mehr zu erleben. Wer als Freiwilliger dabei sein will, kann zu einem der regelmäßigen Treffen kommen oder im Café nachfragen. Aktuelles erfahrt ihr auch auf der Facebook-Seite vom Sharehaus-Refugio.

Das Schweigen brechen

Neuköllner Mädchen hissen Fahne am Internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“

Jedes Jahr am 25. November werden bundesweit Fahnen gehisst, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Auch die Jugendlichen aus dem Mädchentreff desVereins „MaDonna Mädchenkult.Ur“ haben heute an der Aktion teilgenommen. „Es ist gut, dass sich die Mädchen mit diesem Thema auseinandersetzen. Wichtig ist, dass sie ihre Rechte kennen und wissen, dass sie sich nicht alles gefallen lassen müssen“, erklärt der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der die Fahnenaktion am Mädchentreff unterstützte.

Denn Gewalt gegen Frauen findet auch in Deutschland tagtäglich statt.

Rede zum 16. Soldatenänderungsgesetz

Am 10. November 2016 wurde über das 16. Soldatenänderungsgesetz im Deutschen Bundestag debattiert. Meine Rede dazu habe ich zu Protokoll gegeben:

„Herr Präsident, meine Damen und Herren,

in der Bundeswehr dienen von Jahr zu Jahr mehr Männer und Frauen muslimischen Glaubens. Die SPD Fraktion begrüßt diese Entwicklung. Sie zeigt, dass zunehmend auch die Kinder und Enkel von Einwanderern sich voll und ganz mit diesem Land identifizieren. Sie alle schwören, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, und als religiöse Menschen schwören sie es in der Regel, so wahr Gott ihnen helfe. Wir können alle zusammen stolz darauf sein, dass immer mehr junge Leute mit Einwanderungsgeschichte so überzeugt von unserem Land sind, dass sie dazu bereit sind, in letzter Konsequenz ihr Leben dafür einzusetzen. Damit Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, sich ein Bild machen können, was für tolle Leute das sind, die die Bundeswehr da gewonnen hat, empfehle ich Ihnen das Porträt eines Sohnes meines Wahlkreises Berlin-Neukölln, des Hauptfeldwebels Ferhat Alhayiroglu, das am vergangenen Montag im Berliner „Tagesspiegel“ erschienen ist.