Unternehmerfrühstück, Projektagentur Berlin und AK Frühprävention in Neukölln

Heute Morgen kamen Neuköllner Unternehmer zum MdB-Frühstück im Café eßkultur im Körnerpark zusammen und diskutierten mit mir über die Themen Mindestlohn, Fachkräftesicherung und über die Bedeutung der Kreativwirtschaft für den Bezirk. Das Frühstück wurde von der IHK Berlin organisiert, ein wirklich guter Austausch.
Im Anschluss besuchte ich die Projektagentur Berlin in der Lahnstraße, die Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Beschäftigungsprojekte durchführt. Auch hier konnte ich konkrete Impulse für meine Arbeit aufnehmen.

Weiter ging es im Wahlkreistag mit einem Besuch bei der Anschwung-Initiative Arbeitskreis Frühprävention Neukölln-Nord im Kinderschutzzentrum in der Juliusstraße. Ein tolles, seit 10 Jahren arbeitendes Netzwerk, das seit 2013 durch das Anschwung-Programm unterstützt wird. Das Netzwerk entwickelt weitere Ideen, um auch zurückgezogen lebende Neuköllner Familien mit Neugeborenen zu erreichen.

Einblicke in die Arbeit des Jobcenter Neukölln

Direkt zu Neujahresbeginn ging es mit meinem Team auf die Schulbank ins Jobcenter Neukölln. Der Geschäftsführer Herr Erbe hat uns freundlicherweise in einem kleinen Seminar über die Herausforderungen, denen seine Einrichtung Tag für Tag begegnet, berichtet. Ziel war es ein Verständnis für die vielfältige Arbeit zu entwickeln, die in einem so großen Jobcenter, wie dem aus Neukölln – mit ca. 900 Mitarbeitern und 57.000 Kunden – anfällt. Ein interessanter Nachmittag und eine gute Möglichkeit, um in einen gegenseitigen Austausch darüber zu kommen, wie möglichst viele Neuköllnerinnen und Neuköllner wieder in Arbeit gelangen und welche Steuerungsmöglichkeiten das Jobcenter dabei besitzt. Keine leichte Arbeit in einem Bezirk wie Neukölln, die viel Fingerspitzengefühl und Professionalität verlangt. Ich freue mich, dass die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter so gut funktioniert und bereits vielen Bürgerinnen und Bürgern, die mit Problemen in meine Sprechstunde gekommen sind, geholfen werden konnte.

Nicht geschenkt, sondern verdient

Am 1. Juli 2014 ist das Rentenpaket der Großen Koalition in Kraft getreten. Damit haben wir eine der zentralen Wahlkampf-Forderungen der SPD umgesetzt: Nun ist es möglich, nach 45 Beitragsjahren bereits mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Lebensleistung und längere Beitragszahlung zahlen sich in der Rente sichtbar aus.

Gute Nachricht: Einstellungsstopp beim Bundesfreiwilligendienst verhindert!

Die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft und dem SPD geführten Familienministerium trägt Früchte: Der sich anbahnende Einstellungsstopp beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) konnte abgewendet werden. Ein Fehler bei der Berechnung der BFD-Platzkontingente durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) hatte eine Lücke von 20 Millionen Euro im laufenden Haushalt zur Folge. Nach schwierigen Verhandlungen und Verschiebungen im Haushalt kann der Mehrbedarf von zwanzig Millionen Euro nun aber gedeckt werden, wie mein Kollege Swen Schulz berichtet. Eine sehr gute Nachricht für Neukölln, weil hier viele Plätze in den verschiedensten Bereichen angeboten werden.

Unser Ziel ist es, dass alle jungen Menschen, die einen Jugendfreiwilligendienst absolvieren wollen, dies auch tun können. Deshalb setzen wir uns weiterhin insbesondere für eine Förderung der zivilgesellschaftlich organisierten Jugendfreiwilligendienste ein.

Mehr Geld für Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

Gesagt, getan: Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles wird deutlich mehr Geld für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit zur Verfügung stellen.
Ein entsprechender Vorschlag wurde im Rahmen der jetzt laufenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag eingebracht. Insgesamt sollen in den kommenden vier Jahren die Mittel für die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit um insgesamt 1,4 Mrd. Euro aufgestockt werden. Für 2014 ist dies ein Mehr von 325 Mio. Euro.

Konkret bedeutet das für das Jobcenter Neukölln eine Erhöhung der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik in diesem Jahr um rund 2.84 Millionen Euro.