Politik backt große Brote und kleine Brötchen

Spätschicht mit Fritz Felgentreu in der Bäckerei „Märkisches Landbrot“

Die Arbeit in einem Betrieb lernt man dann am besten kennen, wenn man selbst mit anpackt! Um einen Eindruck vom Arbeitsalltag verschiedener Berufe zu bekommen, nutze ich auch in diesem Jahr die parlamentarische Sommerpause dafür, in Unternehmen und Institutionen meines Wahlkreises eine Schicht lang mitzuarbeiten. In den vergangenen Jahren habe ich die Pflege in einem Altenheim und im Ricam-Hospiz unterstützt, in einem Recyclingunternehmen Abfälle sortiert und die Kollegen vom Polizeiabschnitt 55 auf Streife durch den Rollbergkiez begleitet. Dieses Mal habe ich Brot gebacken – eine neue Erfahrung!

Seit dem Nachmittag wurden die Brotteige vorbereitet, mit Beginn meiner Schicht ging es ans Backen. Nachdem Bäckermeister Patrick Hannemann mich in die Arbeitsabläufe in der Backstube der Bäckerei „Märkisches Landbrot“ eingeführt hatte, knetete auch ich Teig und formte Brotlaibe, die dann in den Ofen geschoben werden.

Die Bäckerei „Märkisches Landbrot GmbH“ ist seit ihrer Gründung im Jahr 1930 in Neukölln ansässig. Zwischen 7.000 und 9.000 Brote werden hier täglich gebacken und in Berlin und das Umland der Hauptstadt ausgeliefert.

Gemeinsam für Neukölln

Seit über 20 Jahren bin ich in Neukölln politisch aktiv. Wir haben bereits viel erreicht – und immer noch viel vor. Gerne möchte ich mich weiterhin für Neukölln im Deutschen Bundestag einsetzen. Ich freue mich auf unseren Austausch und Ihre Unterstützung. Melden Sie sich gerne bei Problemen oder falls Sie sich einfach nur mit mir unterhalten möchten. Gemeinsam für Neukölln!

Ihre Themen auf den Tisch – Auf Kaffee, Kuchen oder Bier mit Fritz Felgentreu

Sie wollten schon immer Ihren Neuköllner Bundestagsabgeordneten kennenlernen und mehr über den Alltag eines Abgeordneten und seine Arbeit für Neukölln erfahren? Mit ihm über Themen sprechen, die Ihnen besonders am Herzen liegen? Ihn auf drängende Probleme aufmerksam machen? Nutzen Sie die Chance und laden Sie Fritz Felgentreu zu sich nach Hause oder in Ihren Garten ein. Kommen Sie gemeinsam mit ihren Freunden, Nachbarn und Familien mit Ihrem Neuköllner Bundestagsabgeordneten ins Gespräch.

Dr. Fritz Felgentreu: „Das direkte Gespräch ist der beste Weg Anliegen und Sorgen der Menschen aufzunehmen und Lösungen zu finden. Ich freue mich auf den Austausch, bei einer Tasse Kaffee oder einem Getränk und bringe auch gern den Kuchen oder ein Bierfass mit! Dieses Format führe ich bereits seit 2013 durch und habe bisher nur positive Rückmeldungen erhalten. Es stellt die perfekte Möglichkeit dar, sich ungezwungen in einer entspannten Atmosphäre kennenzulernen.“

Wenn Sie Fritz Felgentreu zu sich einladen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an neukoelln@fritz-felgentreu.de oder rufen Sie unter der 030-568 211 11 an.

Gute Nachrichten für Neukölln: Die Erweiterung und Sanierung des Klinikums Neukölln beginnt

Gemeinsam mit Gesundheitssenatorin Dilek Kolat besuchte ich am 17. Juli 2017 das Klinikum Neukölln, um mich vor Ort über die dringend notwendigen Ausbau- und Sanierungsarbeiten zu informieren.

In Neukölln befindet sich mit dem Vivantes Klinikum Neukölln das größte Krankenhaus Berlins – das gleichzeitig aber auch eines der größten Einzugsgebiete versorgen muss. So werden jährlich etwa 100.00 Patientinnen und Patienten in den beiden Rettungsstellen behandelt. Deren räumliche Kapazitäten können den Ansturm kaum noch verkraften, es muss dringend Platz geschaffen werden. Dies ist nun möglich! Denn Senatorin Dilek Kolat hatte gute Nachrichten im Gepäck: In der vergangenen Woche hat der Berliner Senat seinen Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/2019 beschlossen. Darin enthalten sind 160 Millionen Euro an finanzieller Unterstützung für den Ausbau und die Sanierung des Klinikums Neukölln. Kolat betonte, dass dies ein klares Statement des Senats für den Bezirk Neukölln sei.

Und auch wenn der Haushalt endgültig erst im Herbst vom Abgeordnetenhaus verabschiedet wird, können mit dieser Finanzzusage des Senats die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für die Bauarbeiten nun richtig Fahrt aufnehmen. Der Geschäftsführende Direktor Christian Dreißigacker erläuterte uns das große Vorhaben: Im ersten Bauabschnitt soll ab 2018 ein großer Anbau am Hauptgebäude des Klinikums entstehen, der neben einer modernen Rettungsstelle auch den Zentralen OP-Trakt mit 15 Sälen und mehrere Stationen aufnehmen soll. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2022 kann dann nach und nach das in die Jahre gekommene große Hauptgebäude saniert werden.

Seit ich in Neukölln politisch aktiv bin, stand die notwendige Sanierung und Erweiterung unseres Krankenhauses immer wieder auf der Tagesordnung. Es ist großartig, dass die Bauarbeiten nun endlich beginnen können!

Presseüberblick:
  • 18. Juli 2017 Berliner Morgenpost „Neue Betten braucht Neukölln“
  • 18. Juli 2017 Neues Deutschland „Nicht mehr aufrechtzuerhalten: Gesundheitssenatorin an Neuköllner Klinik / 160 Millionen Euro für Sanierung vom Senat“

Rückblick: Mein Sommerfest

Am 07. Juli fand mein Sommerfest vor dem Bürgerbüro statt. Mit Musik von „…and Friends Berlin“, kalten Getränken und Gegrilltem und natürlich vielen Gästen aus der Politik: Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, Karin Korte und Derya Caglar aus dem Abgeordnetenhaus, Matthias Schmidt aus dem Bundestag und unzählige Neuköllner Bezirksverordnete. Vielen Dank an die Sponsoren und mein Unterstützerteam, die dieses Fest erst möglich gemacht haben! In der Galerie unter „Weiterlesen“ gibt es viele schöne Fotos vom Fest zu sehen.

Für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Homosexuellen – die Regenbogenfahne vor dem Neuköllner Rathaus

Am 11. Juli 2017 lud das Bezirksamt Neukölln gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg e.V. dazu ein, die Regenbogenflagge am Rathaus Neukölln zu hissen. Mit dabei waren neben Bürgermeisterin Franziska Giffey alle Neuköllner Stadträte sowie Mitglieder der BVV Neukölln.

Damit setzt der Bezirk auch in diesem Jahr ein Zeichen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Homosexuellen. Bis zum diesjährigen Christopher-Street-Day am 22. Juli wird die Flagge im Zentrum von Neukölln wehen.

Gemeinsam gegen Rechts: Spannende Diskussion im Nachbarschaftsheim Neukölln

Bürgerliches Engagement für Demokratie und der Einsatz gegen rechtes Gedankengut brauchen Unterstützung: Von staatlicher Seite wie auch aus der Zivilgesellschaft. Wie kann solch eine Unterstützung aussehen, was brauchen Initiativen, Vereine und Privatpersonen? Zur Diskussion dieser Fragen habe ich am 4. Juli 2017 gemeinsam mit meiner Kollegin Cansel Kiziltepe in das Nachbarschaftsheim Neukölln eingeladen.

Auf dem Podium berichteten Mirjam Blumenthal, DGB-Kreisvorsitzende, Daniela Kaya, Landesvorsitzende AG Migration und Vielfalt in der SPD Berlin, Klaus Zuch, Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport) und Matthias Müller, Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) über ihre Arbeit und stellten sich den Fragen des Publikums.

In der spannenden Diskussion zeigte sich, dass die Engagierten und Initiativen sich einen starken Staat wünschen, die die Verbrecher dingfest macht. Einhellig war am der Meinung, dass Demokratieförderung gestärkt werden muss und dass es gut ist, dass das Präventionsprogramm des Bundes „Demokratie leben!“ in den vergangenen Jahren auf über 100 Millionen Euro mehr als verdreifacht wurde.

Abstimmung zum Reformpaket der Bund-Länder-Finanzbeziehungen

Heute haben wir im Deutschen Bundestag über die Neuregelung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen abgestimmt. Nach zweijähriger Verhandlung zwischen Bund und Ländern und nach zahlreichen strittigen Auseinandersetzung wurden entscheidende Stellen verändert, so dass ich heute dem Reformpaket zustimmen konnte.

Im Kern beinhaltet das neue Paket folgende Punkte:

  • Die Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit von Ländern und Kommunen nach dem Auslaufen des Solidarpakts im Jahr 2019.
  • Das Aufbrechen des Kooperationsverbots und damit einhergehend die Bereitstellung von 3,5 Milliarden Euro für Bildungsinvestitionen in finanzschwachen Kommunen.
  • Die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses, mit dem vor allem berufstätige Alleinerziehende und ihre Kinder stärker unterstützt werden.
  • Die Verankerung einer Schranke gegen die Privatisierung von Autobahnen und Bundesstraßen sowie der neuen Infrastrukturgesellschaft im Grundgesetz.

Für weitere detaillierte Informationen bitte auf Weiterlesen klicken.

Berlin Global Village – Das Berliner Eine-Welt-Zentrum in Gründung

Ein 4.500 qm² großes Eine-Welt-Zentrum für Berlin! Heute habe ich „Berlin Global Village e.V.“ im Sudhaus am Rollberg kennengelernt, dessen 32 Mitgliedsgruppen von ehrenamtlich tätigen Vereinen über größere Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Dachverbänden reicht. Der Verein ist dabei auf dem VOLLGUT-Gelände mit dem Eine-Welt-Zentrum zivilgesellschaftliche Akteure aus Neukölln und ganz Berlin unter einem Dach zu vereinen, die an einer global gerechten Welt und einem nachhaltigen Berlin arbeiten.

Das Eröffnungsfest findet am Mittwoch, 14. Juni, ab 16 Uhr statt: http://www.berlin-global-village.de/tgsmtp/wp-content/uploads/2017/05/Flyer.pdf