Weihnachtspäckchenaktion 2019: Vielen Dank!!

Packen Sie Weihnachtspäckchen für Kinder in Not! Mit diesem Aufruf wandte ich mich im November an die Neuköllerinnen und Neuköllner. Die Päckchen für die diesjährige Weihnachtsaktion der Stiftung Kinderzukunft konnten bis zum 28. November in meinem Bürgerbüro am Lipschitzplatz abgegeben werden. Dort wurde schon bald der Platz knapp, denn die Resonanz war überwältigend:  Kitakinder und Schulklassen brachten Päckchen vorbei, Bundesministerin Franziska Giffey gab mir im Bundestag ein Päckchen mit, die Wohnungsbaugesellschaft „Stadt und Land“ rief ihre Mitarbeiterschaft zur Beteiligung auf, eine Versicherungsagentur bat ihre Kundschaft um Päckchen für die Aktion und sehr viele Bürgerinnen und Bürger aus Neukölln packten Päckchen und kleine Pakete. 259 liebevoll verpackte Geschenke stapelten sich am Ende in unserem Büro! Nun sind die sie unterwegs zu den Kindern.

Vorlesetag 2019 in der Hans-Fallada-Schule

Anlässlich des diesjährigen Vorlesetags habe ich am 22. November eine tolle Vorlesestunde mit den Fünftklässlern der Neuköllner Hans-Fallada-Schule verbracht. Das Thema in diesem Jahr war „Sport und Bewegung“. Deshalb las ich zu Beginn aus der Sage des Pelops über die Entstehung des Wagenrennens vor. Anschließend erzählte ich die Geschichte des Hippomenes, der durch ein Wettrennen das Herz der Atalante gewann. Zum Schluss hatte ich noch die Geschichte des Gunther aus dem Nibelungenlied  dabei. Gunther wird darin vom Helden Siegfried in einem sportlichen Wettkampf unterstützt , um die Königin Brunhilde für sich zu gewinnen.

Zu Besuch bei den „Frostschutzengeln 2.0“ – Die Brückenbauer für wohnungslose Menschen

Vergangene Woche habe ich das Projekt „Frostschutzengel 2.0 – Gesundheitsförderung und Beratung für wohnungslose Menschen“ besucht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektes unterstützen obdachlose Menschen bei der Wohnungssuche. Sie gehen auf obdachlose Menschen in Notunterkünften und Tagesaufenthalten zu und bieten ihnen eine kostenlose Gesundheits- und Sozialberatung in vielen verschiedenen Sprachen an.

Politik in der Praxis: Mein Tag als DHL-Paketzusteller

Am 1. November habe ich einen Tag als DHL-Paketzusteller in Neukölln verbracht. Morgens um 8:45 Uhr begann meine Schicht in der mechanisierten Zustellbasis in der Gradestr. 51, die den neusten technischen Standards entspricht und wirklich beeindruckend ist. Hier werden die Pakete über eine Anlage anhand der Barcodes für die entsprechenden Zustellbezirke sortiert. Nun beginnt die Arbeit der Paketzusteller, die ihr Fahrzeug der Route entsprechend beladen und dabei jedes Paket einscannen.

Chancenpatenschaften in der Herman-Nohl-Schule

Am 18. November 2019 habe ich die Herman-Nohl-Schule in Britz besucht und  mir angeschaut, wie das Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ vor Ort konkret aussehen kann. Die Stiftung Bildung  fördert dort sogenannte Chancenpatenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen. An der Herman-Nohl-Schule kümmern sich die Tandems gemeinsam um den Schulgarten, in dem es unglaublich viel zu entdecken gibt.

Bund unterstützt Deutsches Chorzentrum in Neukölln mit 5,9 Millionen Euro

Der Haushaltausschuss des Deutschen Bundestages hat am 14. November beschlossen, dass der Deutsche Chorverband e.V. für den Bau des Deutschen Chorzentrums 5,9 Millionen Euro erhält. Der Deutsche Chorverband errichtet mit Unterstützung des Bundes und des Landes Berlin das Deutsche Chorzentrum in Berlin am Standort Karl-Marx-Straße 145.

Vom Deutschen Bundestag wurde 2018 eine Förderung des ersten Bauabschnitts von Ausbau und Sanierung des historischen Bestandsgebäudes über 1,3 Mio. Euro beschlossen. Nun gibt der Bund in 2020 ganze 4 Mio. Euro und im Folgejahr 1,9 Mio. Euro hinzu. Der Deutsche Chorverband muss dazu Mittel in gleicher Höhe beisteuern. Dies gelingt ihm durch Eigenmittel, einem Kredit bei der Berliner Sparkasse, Mitteln der Lotto-Stiftung sowie des Landes Berlin im Rahmen der Kita-Förderung.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der sich intensiv für die Unterstützung des Chorzentrums durch den Bundestag eingesetzt hat, freute sich über den Erfolg: „Berlin ist Hauptstadt und internationales Aushängeschild Deutschlands. Da ist es folgerichtig, dass Berliner Kultur auch mit Mitteln des Bundes unterstützt wird. Ich freue mich sehr, dass Neukölln davon profitiert und im Bezirk nun ein Leuchtturm der Chorkultur entstehen wird“.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel erklärte: „In Neukölln ist viel in Bewegung. Gerade die Kunst- und Kulturszene ist so lebendig und vielfältig wie nie. Das Deutsche Chorzentrum, das im Herz von Neukölln entsteht, ist eine Bereicherung für den Bezirk und seine Menschen. Ich freue mich sehr über die Unterstützung des Bundestags, mit der dieses in Deutschland einmalige Projekt möglich wird.“

30 Jahre Mauerfall

Anlässlich 30 Jahre Mauerfall habe ich am 9. November gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der SPD Rudow und weiteren Rudowerinnen und Rudower der Mauertoten gedacht. Das Mauerkreuz am Neudeckerweg erinnert an die DDR-Bürger Dieter Berger († 1963) und Lutz Schmidt († 1987), die an der Grenze zwischen Treptow und Neukölln erschossen wurden.

An den 9. November 1989 kann ich mich, wie fast alle, die ihn bewusst erlebt haben, sehr gut erinnern. Es war ein Donnerstag. Ich saß an meinem Schreibtisch im ersten Stock in der Leinestr. 55 (Hinterhaus, mit Blick auf den damaligen Thomasfriedhof) und bereitete mich auf meine nächsten Seminare als Erstsemester an der FU vor. Auf einem Hocker zu meiner Linken stand ein kleiner tragbarer Schwarzweißfernseher mit Antennenempfang, auf dem die ganze Zeit nebenher DDR 1 oder 2 mit Liveberichten vom politischen Geschehen in Ostberlin lief. So saß ich gleichsam direkt daneben, als Peter Brinkmann Schabowski die berühmte Frage stellte, die der mit „sofort, unverzüglich“ beantwortete. Weil seit ein paar Tagen die ungehinderte Ausreise über die Tschechoslowakei möglich war, hatte ich so etwas schon erwartet und dachte deshalb nur ziemlich abgeklärt: „Na also, dann geht’s ja jetzt los!“ Ich könnte mich immer noch ohrfeigen, dass ich in meiner jugendlichen Arroganz nicht sofort in die U8 gesprungen bin, um zum Bahnhof Friedrichstraße aufzubrechen. Emotional hat mich die eigentliche Bedeutung des Augenblicks erst erreicht, als zwei Stunden später mein Vater aus Dithmarschen anrief und ich die Tränen der Rührung in seiner Stimme hören konnte. Ein in jeder Hinsicht unvergesslicher Abend.
Schön, dass der Rudower Heimatverein den Anlass mit einer liebevoll gestalteten Ausstellung würdigt, die heute eröffnet wurde. Hier in Rudow wurde der erste Schritt zum Vollzug der Wiedervereinigung unserer Stadt, unseres Landes und Europas getan: Denn der erste Schlagbaum hob sich am 9. November an der Waltersdorfer Chaussee, nicht an der Friedrichstraße und auch nicht an der Bornholmer Straße.

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Vom 28. Oktober bis zum 28. November 2019 stelle ich in diesem Jahr mein Bürgerbüro als Sammelstelle für die Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ der Stiftung Kinderzukunft zur Verfügung. Ich hoffe, dass sich die Neuköllnerinnen und Neuköllner mit großzügigen Spenden an der Aktion beteiligen werden. Denn in vielen Familien in den armen Regionen Osteuropas reicht das Geld gerade dafür aus, den täglichen Bedarf abzudecken. Für das kleine Extra, für Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder, genügt es nicht.  Mir macht es große Freude, diesen Kindern mit einem Päckchen die Weihnachtszeit zu verschönern. Machen Sie mit und unterstützen die Stiftung Kinderzukunft mit einem selbst gepackten Päckchen oder mit einer Geldspende!

Wer mitmachen möchte, füllt einfach einen Schuhkarton mit Süßigkeiten und Gebäck, Spielsachen, Hygieneartikeln, Schreib-, Mal- und Bastelutensilien oder neuer Kleidung für Kinder und Jugendliche und verpackt ihn anschließend mit Geschenkpapier zu einem Weihnachtspäckchen. Hilfreich ist es, außen zu markieren, ob der Inhalt eher für Jungen oder Mädchen gedacht ist.

Die Päckchen können Dienstag-Freitag zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, mittwochs auch bis 18:00 Uhr im Bürgerbüro am Lipschitzplatz (Lipschitzallee 70, 12353 Berlin) abgegeben werden.
Weitere Informationen erhalten Sie vor Ort im Bürgerbüro, unter der Telefonnummer 030-568 21 111 oder unter www.kinderzukunft.de 

Das Gute-KiTa-Gesetz kommt in Berlin an!

Mit dem Gute-KiTa-Gesetz unterstützt der Bund die Länder bei der Verbesserung der Kindertagesbetreuung und der Kindertagespflege. Berlin erhält bis Ende 2022 insgesamt 239 Mio. Euro. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, und Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres haben heute die entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung unterzeichnet. Da die Kita in Berlin bereits gebührenfrei ist, kann sich Berlin mit der Unterstützung des Bundes voll auf die Verbesserung der Qualität konzentrieren.
Besonders freue ich mich darüber, dass Erzieherinnen und Erzieher in Brennpuntklagen wie Teilen Neuköllns in Zukunft eine „Brennpunktzulage“ erhalten. In Neukölln hilft uns eine höhere Attraktivität des Berufs. Kinder und Familien unterstützen wir am besten und am gerechtesten durch erstklassige Kitas und Schulen. Und die Kinder in den härtesten Kiezen, in den Brennpunktquartieren, brauchen die besten Kitas und Schulen.

Mit dem Gute-KiTa-Gesetz (Kita-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz – KiQuTG) stellt der Bund den Ländern bis Ende 2022 insgesamt 5,5 Mrd. Euro zur Verfügung. Das Gesetz ist zum 1.1.2019 in Kraft getreten. Die Mittelfreigabe erfolgt, wenn alle 16 Bundesländer mit dem Bund Vereinbarungen über ihre Maßnahmen abgeschlossen haben. Dies wird voraussichtlich im November 2019 der Fall sein. Die ersten Maßnahmen können rückwirkend zum Jahresbeginn 2019 finanziert werden. Die 239 Mio. Euro für Berlin verteilen sich wie folgt:
im Jahr 2019: 21,56 Mio. Euro; 2020: 43,43 Mio. Euro; 2021: 87,16 Mio. Euro; 2022: 87,16 Mio. Euro.

Berlin hat mit dem Bund folgende Maßnahmen vereinbart: