Ayla-Emma aus Neukölln bei Jugend und Parlament 2018

Jedes Jahr findet im Bundestag das Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. Jugendliche aus ganz Deutschland nehmen an vier Tagen die Rolle von fiktiven Abgeordneten ein und treffen sich in Fraktionen und Landesgruppen, beraten Anträge und debattieren dazu im echten Plenum. So wird Politik konkret erfahrbar! Aus Neukölln habe ich dieses Jahr Ayla-Emma nominiert, die zur stellvertretenden Ausschussvorsitzenden gewählt wurde und ihre Sache toll gemacht hat.

Hier ihr Bericht, in dem Ayla-Emma beschreibt, wie sie die vier Tage persönlich erlebt hat:

„In diesem Jahr hatte ich vom 23.6-26.6.2018 die Möglichkeit am Planspiel Jugend und Parlament teilzunehmen. Bei diesem schlüpfen Jugendliche und junge Erwachsene in die Rolle von Bundestagsabgeordneten von fiktiven Parteien und können hautnah miterleben, wie das Gesetzgebungsverfahren funktioniert. Die Jugendlichen werden eingeladen und ausgewählt von Mitgliedern des Bundestages. Ich wurde ausgewählt von Hr. Dr. Fritz Felgentreu aus Berlin-Neukölln.

Am Samstag ging es um 16:00 Uhr los, zunächst einmal musste ich durch die Sicherheitskontrolle des Paul-Löbe-Haus. Anschließend habe ich mich angemeldet, dabei habe ich meinen Teilnehmerausweis erhalten, sowie die Fraktion der ich angehöre. Ich wurde der Bewahrungspartei zugeteilt. Ich erhielt weitere Unterlagen und lernte die ersten TeilnehmerInnen kennen. Es folgte die Begrüßung im Plenarsaal durch den Bundestagsvizepräsidenten Hans-Peter Friedrich und eine Hausführung. Nach dem Abendessen hatten wir die erste Fraktionssitzung und ich lernte die anderen Mitglieder der Bewahrungspartei Landesgruppe Bayern kennen. Müde und erdrückt von den neuen Eindrücken ging es ins Hostel.

Zu Besuch im Neuköllner EngagementZentrum

Wer Zeit und Lust hat, sich ehrenamtlich zu engagieren, weiß oft nicht nicht, wie und wo. Dabei gibt es viele Vereine und Initiativen, die dringend tatkräftige ehrenamtliche Hilfe benötigen, aber nicht wissen, wo sie sie finden könnten. Ihnen allen steht seit März 2018 das Neuköllner EngagementZentrum mit Rat und Unterstützung zur Seite. Drei hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden im Gespräch heraus, wer wie viel leisten kann und will oder wo die Hilfe gebraucht wird, und stellen den Kontakt zwischen Ehrenamtlichen und Organisationen her. Darüber hinaus bieten sie Workshops für Akteure aus unserem Stadtbezirk an und fördern das Engagement von Neuköllner Unternehmen z. B. durch Veranstaltungen, bei denen sich interessierte Unternehmen und soziale Projekte kennenlernen können.

Ich habe das NEZ am 22. Juni in seinen Räumen in der Hertzbergstraße besucht und mich über die tolle Netzwerkarbeit informiert, die hier geleistet wird. Ein wichtiges Projekt am richtigen Ort!

Neuköllner Projekt „querstadtein“ ist „Ausgezeichneter Ort“ 2018

Der Neuköllner Verein Stadtsichten e.V wird in diesem Jahr für sein Projekt „querstadtein“ im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ geehrt. Seit 2013 organisiert der Verein Stadtsichten e.V. im Rahmen des Projektes „querstadtein“ Stadtführungen aus der Perspektive von Obdachlosen und Flüchtlingen. Die nach Deutschland geflohenen Stadtführerinnen und Stadtführer erzählen beispielsweise in Neukölln von ihrer Flucht und ihrem neuen Zuhause, der Sonnenallee. Sie zeigen die Orte, die ihnen das Ankommen in Berlin erleichtert haben.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu freut sich sehr darüber, dass das Projekt aus seinem Wahlkreis ausgezeichnet wurde. „Auf den Stadtführungen kommen Menschen miteinander ins Gespräch, die sich sonst eher selten begegnen. „querstadtein“ führt Menschen zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Berührungsängsten. Toll, dass der Verein für seine großartige Arbeit nun geehrt wird. Ich gratuliere herzlich zur Auszeichnung!“, so Felgentreu.

Sommerliches Bürgerbürofest

Am 1. Juni 2018 fand bereits zum dritten Mal ein buntes Fest vor unserem Bürgerbüro am Lipschitzplatz statt. Bei Leckereien vom Grill, kühlen Getränken und guter Musik war Gelegenheit für viele gute Gespräche. Kinder hatten die Gelegenheit, sich bunt schminken oder mit einem Glitzertatoo verzieren zu lassen, und drehten eifrig das große Glücksrad. Zu Gast war auch der Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel, der die Gäste gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Gropiusstadt, Jutta Weißbecker, begrüßte.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler des Literaturclubs am Campus Efeuweg, die unter der Leitung von Frau Chrzanowski das tolle Kinderprogramm gestaltetet haben. Für die stimmungsvolle Musik sorgte der Verein Impuls e.V. Auch dafür ganz herzlichen Dank! Kulinarische Unterstützung erhielten wir vom tdz und von Curry Paule –  es hat allen sehr, sehr gut geschmeckt! Und die „Vorwärts Liederfreunde“ ließen sich vom heftigen Gewitterregen nicht davon abhalten, mit uns fröhlich zu singen. – Das war ein großartiger Abschluss des schönen Festes!

Mit einer ausgereiften Taktik zum Erfolg!

Die Sportlandschaft in Neukölln ist weit und breit. Wer hätte aber gedacht, dass hier sogar professionell Football gespielt wird? Die Berlin Bears sind unser Football-Team in Neukölln.

Präsident Uwe Fiebig, Vizepräsident Marcus Döbler und Maximilian Müller haben mich über die Trainingsanlagen des Vereins geführt. Hier wurde in den letzten Jahren viel geleistet. Ich konnte den derzeitigen Fortschritt besichtigen: Neben den Renovierungen der Umkleiden, wurde auch das Spielfeld auf 120 Yards erweitert. Selbst die Markierungen des Feldes sind nun ganz auf den Spielbetrieb des „Rasenschachs“ ausgelegt.

1985 wurde der Verein gegründet und gehört somit schon zu den Traditionsvereinen Deutschlands im Football. Auf diese Tradition und die Sportlichen Erfolge möchte man aufbauen und wachsen. Mit einem professionellen Entwicklungskonzept soll zukünftig Profi- und Jugendsport unter einem Dach vereint werden. Das spannende Entwicklungskonzept sieht nicht nur einen Neubau für die sportlichen Aktivitäten vor, sondern auch eine beachtenswerte und ambitionierte Kooperation durch ein Mentoren-Programm mit den umliegenden Schulen.

Als alt mach neu: Ein neues Stadionschild für den SV Tasmania

Verblasste Farbe, die abblättert: So präsentierte sich im vergangenen Jahr das Stadionschild des SV Tasmania, als ich ein Spiel des Neuköllner Traditionsvereins besuchte. Ein trauriges Bild – das wollte ich unbedingt ändern und sagte dem Verein meine finanzielle Unterstützung für ein neues Schild zu. Einer der wichtigsten Neuköllner Sportvereine muss schließlich auch nach außen gut und weithin sichtbar sein!

Und am 6. Mai 2018  war es so weit: Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Detlef Wilde enthüllte ich das neue Schild. Nun prangt Vereinslogo riesengroß und farbenfroh an der Fassade des Stadiongebäudes im Werner-Seelenbinder-Sportpark. Genau so habe ich mir das vorgestellt!

Tag der Städtebauförderung in der Gropiusstadt

Der Brunnen an der Lipschitzallee im Herzen der Gropiusstadt soll im kommenden Jahr wieder sprudeln! – Das ist eine der tollen Nachrichten, über die sich die Gropiusstädter am 5. Mai, dem Tag der Städtebauförderung 2018 in Berlin besonders freuen. Mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Zukunft Stadtgrün“ wird der Grünzug „Gropiusmeile“ ab 2020 neu gestaltet und verbessert werden. Dabei wird besonders auf Barrierefreiheit geachtet.
Die Neuköllner Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, hat sich ganz besonders dafür eingesetzt, die Fördergelder für dieses tolle Projekt nach Neukölln zu holen. Unterstützung bekommt sie dabei aus dem ganzen Bezirksamt. Und so waren Bezirksbürgermeister Martin Hikel und die Stadträte Karin Korte und Jochen Biedermann ebenfalls vor Ort, um sich die Planungen des Büros Fugmann Janotta Partner vorstellen zu lassen. Landschaftsarchitekt Harald Fugmann lud die Gäste zu einem kleinen Spaziergang durch den Park ein und erläuterte die Vorhaben an Ort und Stelle.

„Leistung macht Schule“ am Albrecht-Dürer-Gymnasium

Am 10. April 2018 habe ich das Neuköllner Albrecht-Dürer-Gymnasium besucht. Gemeinsam mit der Schulleitung und Lehrern sprach ich über das 2018 frisch angelaufene Bundesprojekt „Leistung macht Schule“ und die Herausforderungen des Schulalltags. Das Gymnasium sowie 14 weitere Berliner Schulen können mit Unterstützung aus dem Projekt in den kommenden Jahren verstärkt Schülerinnen und Schüler mit Leistungspotential fördern. Das ist wichtig, denn so manches Talent bleibt unentdeckt, wenn der Blick ausschließlich auf die Probleme gerichtet wird.

Otto-Wels-Preis geht nach Neukölln: Die Neuköllner Heroes gewinnen den 1. Platz

Großartig! Das Neuköllner Projekt „Heroes – Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre“ wurde mit dem 1. Platz des Otto-Wels-Preises der SPD-Bundestagsfraktion ausgezeichnet und hat nun die Chance, den Deutschen Engagementpreis zu gewinnen. Darüber hinaus erhielten die Heroes ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Seit 2007 arbeitet das Projekt von Strohhalm e.V. an Neuköllner Schulen und Jugendeinrichtungen mit jungen Männern mit Migrationshintergrund. Das Ziel: Verbreitete Geschlechterklischees unter den Jugendlichen aufbrechen und das gleichberechtigte Zusammenleben von Frauen und Männern in der multikulturellen Gesellschaft fördern. Mittlerweile sind sie auch in anderen deutschen Städten aktiv. Die Heroes den Otto-Wels-Preis deshalb ganz klar verdient. Ich freue mich für die engagierten Männer und Frauen und gratuliere herzlich zu der Auszeichnung! An der Verleihung konnte ich leider wegen paralleler Ausschusssitzung nicht teilnehmen, aber mein nächstes Treffen mit den Heroes in Neukölln steht zum Glück schon bald an.