„Fritz & Friends“ online mit Andreas Geisel am 9. Juni um 18:00 Uhr

Diskussion zum Thema Rechtsextremismus
Seit einigen Jahren häufen sich Anschläge und Taten innerhalb Neuköllns, die offensichtlich rechtsextremistisch motiviert sind. Erst vergangene Woche kam es in der Wildenbruchstr. wieder zu Schmierereien mit rechten Symbolen. Das Problem zieht sich vom Neuköllner Süden bis in den Norden. Über diese Entwicklungen und die Möglichkeiten den Rechtsextremismus zu bekämpfen, möchte ich mit dem Innensenator diskutieren. Aufgrund der Corona-Beschränkungen werden wir das Gespräch online führen. Ihre Fragen können Sie per Chatnachricht stellen.
Dienstag, 9. Juni 2020
18:00 Uhr
Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/95127121576
Webclient: https://zoom.us/wc/95127121576/join
Meeting-ID: 951 2712 1576

Mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm in die USA

Für das Programmjahr 2021/2022 vergibt der Deutsche Bundestag im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) wieder Stipendien für ein Austauschjahr in den USA. Noch bis zum 11. September 2020 können sich Schülerinnen, Schüler sowie junge Berufstätige bewerben.

Im vergangenen Jahr reiste PPP-Stipendiatin Vivien in die USA, kürzlich ist sie von ihrem Auslandsaufenthalt nach Neukölln zurückgekehrt: „Exchange isn’t a year in your life. It’s a life in your year. Das Jahr in den USA gab mir die Chance mich weiterzuentwickeln, mein Englisch zu verbessern, viele neue Freunde zu finden und ein zweites Zuhause zu bekommen, in dem ich nun jederzeit wieder willkommen bin. Ich konnte meinen persönlichen ‚American Dream‘ leben und kann jedem nur ein Auslandsjahr in den USA empfehlen.“

Wiedereröffnung Bürgerbüro ab 2. Juni 2020

Über zwei Monate nach der coronabedingten Schließung öffnet mein Bürgerbüro  ab dem 2. Juni 2020 wieder seine Türen. Bürgerinnen und Bürger können sich von diesem Tag an wie gewohnt vor Ort mit Fragen und Problemen an mein Team im Büro wenden. Wenn die aktuellen Entwicklungen es zulassen, gibt es auch in der nächsten Bürgersprechstunde am 9. Juni 2020 auf Wunsch auch wieder die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch mit mir.

Dabei müssen natürlich die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden. Zutritt zum Büro erhält jeweils nur eine einzelne Person, alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Diese sind im Büro kostenlos erhältlich.

Besuch beim BER

Am 31. Oktober soll der BER endlich eröffnen. Damit geht für Berlin und Brandenburg eine Leidensgeschichte zu Ende. Die Landesgruppe Berlin der SPD-Bundestagsfraktion hat sich gestern vor Ort vom Baufortschritt überzeugt und offene Fragen erörtert. Der neue Flughafen ist von enormer Bedeutung für die Region – gerade für Neukölln als „Nachbar-Kommune“. Mir ist es wichtig, dass der neue Hauptstadtflughafen auch in Rudow nicht zum Verkehrs- und Nervenzusammenbruch führt. Deshalb, lieber Senat: Sieh endlich zu, dass die U 7 bis zum Flughafen verlängert wird!

Wieso das so wichtig ist, steht hier im Beschluss der SPD Neukölln vom 14. September 2019:
https://spd-neukoelln.de/wp-content/uploads/2019/09/Beschluss-Hauptstadtflughafen.pdf

Mit dem THW Neukölln vor Ort in der Corona-Abstrichstelle Neukölln

Innerhalb kurzer Zeit eine Drive-in-Abstrichstelle für Corona-Tests aufbauen: Dafür braucht es Fachkenntnisse, Einsatzbereitschaft und auch Improvisationstalent. Genau die richtige Aufgabe für das THW Berlin-Neukölln, das auf dem Parkplatz vor dem Estrel-Hotel ganze Arbeit geleistet hat! Seit dem 27. April ist die Abstrichstelle in Betrieb, ich durfte sie mir vor Ort ansehen. Die Leiterin der Abstrichstelle, Dr. Sina Berenbrinker, erklärte uns, welchen Weg durch die Stelle die zu Testenden mit dem Auto oder zu Fuß nehmen. Dabei werden natürlich stets alle Sicherheitsabstände eingehalten und Ansteckungen verhindert. 😷

Wichtig: Abstriche werden ausschließlich nach vorheriger telefonischer Terminvergabe vorgenommen! Informationen dazu https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/https://www.berlin.de/ba-neukoelln/caz/

Hotline für Corona-Nachbarschaftshilfe in Neukölln gestartet

In Neukölln wurde eine Hotline für die Corona-Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Sie bringt ab sofort Hilfesuchende und Engagierte zusammen. Vermittelt wird etwa Hilfe beim Apothekengang, beim Einkauf oder bei der Tierbetreuung.

Unter der Hotline 030 / 629 336 320 kann die Nachbarschaftshilfe von Montag bis Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr erreicht werden. Online können sich Hilfesuchende und engagierte Bürger*innen unter https://www.nez-neukoelln.de/corona-nachbarschaftshilfe-in-neukoelln selbst registrieren. Das persönliche Matching erfolgt durch die Mitarbeitenden des Neuköllner EngagementZentrums sowie für weitere Sprachen auch durch die Mitarbeitenden des Nachbarschaftsheims Neukölln.

Dabei wird der Datenschutz streng beachtet. Persönliche Daten erhalten nur die Hilfesuchenden im gegenseitigen Einverständnis. Vermittelt werden Nachbarschaftshilfen in den Bereichen Apothekengänge, Dolmetschen, Einkaufen, Fahrdienste, telefonischer Besuchsdienst sowie Tierbetreuung.

Gute Nachrichten für Neuköllner Schulen: Bund fördert Sanierungen mit Millionen

Im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogrammes unterstützt der Bund mit 3,5 Mrd. Euro gezielt Sanierungs- und Umbaumaßnahmen von Schulgebäuden. Auch in Neukölln kommt das Geld an: Hier werden bis 2022 zehn Schulen mit mehreren Millionen Euro gefördert. Die Sporthallen oder Sanitäranlagen befinden sich zum Teil in einem schlechten Zustand. Deshalb ist es gut, dass der Bund Neukölln unter die Arme greift und Mittel für die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen bereitstellt. Hierfür werden 2020 ca. 13 Millionen Euro nach Neukölln fließen.

Straßenumbenennung in Neukölln

Mit der Umbenennung von zwei Straßen ehrte Neukölln am 27. Februar zwei im Einsatz ermordete Polizisten: Roland Krüger starb 2003, Uwe Lieschied 2006. Ihren Name sind jetzt nahe dem Polizeiabschnitt 55 ins Stadtbild eingeschrieben – als Erinnerung und Mahnung, welche Risiken der Polizeidienst mit sich bringt und warum wir Polizistinnen und Polizisten Respekt und Dank schulden.

Neuköllner Projekte erhalten in diesem Jahr 1,28 Mio. Euro aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Mit Beginn des Jahres 2020 ist die zweite Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ erfolgreich gestartet. Das größte Programm der Bundesregierung zur Demokratieförderung, Extremismusprävention und Vielfaltgestaltung geht nach einer ersten Förderperiode 2015 bis 2019 in eine zweite Phase.

Das von der SPD geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend konnte den Förderumfang von zunächst 40 Mio. Euro im Jahr 2015 auf zuletzt 115,5 Millionen Euro im Jahr 2019 erhöhen. Auch 2020 werden mit 115,5 Millionen Euro in ganz Deutschland mehr als 5.000 Projekte und Maßnahmen realisiert werden können.

In Neukölln werden in 2020 sechs Organisationen und Träger mit ihren Projekten im Umfang von mindestens 1,28 Millionen Euro gefördert:

  • „cultures interactive e.V.“ als bundesweiter Partner im Kompetenznetzwerk Rechtsextremismusprävention
  • die „Partnerschaft für Demokratie“ des Bezirksamts Neukölln
  • „Interkular“ mit dem Modellprojekt „Bus of Resources“ zu Chancen und Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft
  • Amaro Foro e.V. mit einem Modellprojekt zur Sensibilisierung von Medienschaffenden für Antiziganismus
  • RomaTrial e.V. mit dem Modellprojekt „Wir sind hier! Bildungsprogramm gegen Antiziganismus“
  • die „Gesellschaft für Bildung und Teilhabe“ (GesBiT) mit einem Projekt zur bundesweiten Vernetzung der Präventionsarbeit

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu:
„Es ist ein tolles Signal für Neukölln, dass der Bezirk über das Programm „Demokratie leben!“ so eine deutliche und vielfältige Unterstützung aus dem Bundesfamilienministerium erhält. Ich kenne viele der geförderten Projekte aus eigener Anschauung und bin überzeugt, dass die 1,28 Millionen Euro für die Demokratiearbeit in Neukölln gut investiertes Geld sind. Ich bedanke mich bei Familienministerin Franziska Giffey und Finanzminister Olaf Scholz, dass das weiter so möglich ist. Langfristig benötigen wir ein Demokratiefördergesetz, um Zivilgesellschaft und Prävention nicht nur in Projekten sondern dauerhaft finanzieren zu können.“