Spendenaktion für die Kältehilfestation in der Teupitzer Straße

Wer den ganzen Tag auf kalten Straßen unterwegs ist, braucht in der Nacht ein Dach über dem Kopf, eine heiße Dusche und eine warme Mahlzeit:

Seit dem 1. November stellt die Kältehilfestation der KUBUS GmbH und der Bürgerhilfe Kultur des Helfens gGmbH täglich von 19:00 Uhr bis 7:00 Uhr morgens 25 Übernachtungsplätze für männliche Obdachlose zur Verfügung.

Doch die finanzielle Ausstattung der Unterkunft kann den großen Bedarf für die Versorgung der Gäste der Notunterkunft nicht decken. Deshalb rufe ich gemeinsam mit Karin Korte und Joschka Langenbrinck auf:

Unterstützen Sie die Neuköllner Kältehilfestation mit Sachspenden! 

Folgende Dinge werden dringend gebraucht:

  • Kaffee, Tee und haltbare Milch
  • Marmelade, Honig, Lebensmittelkonserven
  • Einwegrasierer, Deoroller, Waschmittel, Taschentücher
  • Bettwäsche, Spannbettlaken
  • Unterwäsche/lange Unterhosen in L und XL (neu!)
  • Socken (neu!)
  • Mützen und Handschuhe (für Männer geeignet)
  • Wäscheständer, Wäscheklammern
  • Verschließbare Plastikdosen

Die Spenden werden vom 27. November bis zum 15. Dezember 2017 an folgenden Stellen gesammelt und danach an die Kältehilfestation übergeben:

Perspektiven entdecken beim Tag der offenen Tür im  Annedore-Leber-Berufsbildungswerk

Am 1. Dezember 2017 war ich zu Gast beim Tag der offenen Tür im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin (ALBBW). Das Annedore-Leber-Berufsbildungswerk legt seinen jährlichen Tag der offenen Tür traditionell in die Vorweihnachtszeit. So können die Besucherinnen und Besucher sich nicht nur über die Ausbildungsbüros und-werkstätten der Neuköllner Bildungseinrichtung informieren, sondern auch erste Weihnachtseinkäufe auf dem Weihnachtsbasar tätigen. Dort gab auch in diesem Jahr Produkte aus eigener Herstellung: Neben Textilien, Schreibwaren und Möbeln auch kulinarische Köstlichkeiten.

Mit dem Sams in die Hans-Fallada-Schule

Wer isst gern alles, was gut schmeckt? Wer singt gern und laut und mag Reime? Wer spielt gern? Wer ist manchmal frech und manchmal brav? – Das Sams natürlich, aber auch alle Kinder! Darin waren sich die Schülerinnen und Schüler der Hans-Fallada-Schule einig, die am 17. November den Geschichten von Herrn Taschenbier und seinem Sams lauschten.Ich hatte sie anlässlich des diesjährigen Vorlesetages besucht und ihnen die ersten Kapitel des Kinderbuchklassikers „Eine Woche voller Samstage“ vorgelesen.

Stolpersteine in Britz geschändet

In der Nacht zu Montag wurden in Britz und Umgebung zahlreiche Stolpersteine gestohlen und damit die Gedenkorte geschändet. Der Verdacht eines politischen Motivs liegt nahe und folgerichtig hat auch der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Die zweite Verfolgung derselben Menschen, diesmal ihres Andenkens. Da müssen wir als Gesellschaft gegenhalten!

Die Bürgerinitiative Hufeisern gegen Rechts lädt am Donnerstag um 17 Uhr zur Gedenkveranstaltung an die Buschkrugallee 179. Von dort gehen wir zu den Orten entwendeter Stolpersteine.

Lesen und Schreiben lernen

Zeitungen lesen, Briefe schreiben, Formulare ausfüllen, den Kindern bei den Hausaufgaben helfen – das alles ist keine Selbstverständlichkeit.

Allein in Neukölln können 28.000 Menschen nicht ausreichend lesen und schreiben, um sich im Alltag oder bei der Arbeit gut zurechtzufinden. In Deutschland sind es über 7,5 Mio Menschen. Der Umgang mit dieser Schwäche erfordert für sie viel Kraft.

Falls Sie für sich oder für andere Betroffene Möglichkeiten suchen, wo Erwachsene Lesen und Schreiben lernen oder üben können, dann wenden Sie sich an den Verein Lesen und Schreiben e.V. in Neukölln. Seit 34 Jahren arbeitet der Verein in der Nähe der Karl-Marx-Straße. Dort finden Sie Ansprechpartner, die professionell und verständnisvoll Erwachsene begleiten, die das Lesen und Schreiben noch lernen oder verbessern möchten. Gehen Sie vorbei oder rufen Sie unter (030) 687 40 81 an.

Neuköllner Meisterehrung 2017

Die Neuköllner Meisterehrung gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungen im Bezirk Neukölln. Geehrt werden alle Sportlerinnen und Sportler, die in ihrem Neuköllner Verein im Jahr 2015 vom Berliner Meister bis hin zum Weltmeister einen Titel errungen haben. Erstmals fand die Ehrung im Eisstadion Neukölln statt.

Herzlichen Glückwunsch!

6. Weltmädchentag

Zum heutigen Weltmädchentag habe ich an der bezirklichen Flaggenhissung teilgenommen, um ein Zeichen gegen die weltweite Diskriminierung und Unterdrückung von Mädchen zu setzen. Warum ist das wichtig?
  • Weltweit gehen 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule.
  • Auf der Welt sind nur 23,5 Prozent aller Abgeordneten weiblich.
  • Heute leben weltweit mehr als 700 Millionen Mädchen und Frauen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden. Es war wichtig, dass wir die „Ehe ab 18“ zum Gesetz gemacht haben.
2011 wurde der Mädchentag auf Initiative von Plan International mit Unterstützung des Deutschen Bundestages und der Vereinten Nationen eingerichtet.

Neues Premium-Marzipan aus Neukölln

Interview mit Geschäftsführer Hamid Djadda (OHDE Neuköllner Marzipan GmbH)
Aus dem Berliner Stadtblatt, Ausgabe September 2017

Sehr geehrter Herr Djadda, Sie haben OHDE Neuköllner Marzipan im Juni 2017 gegründet. Können Sie uns Ihr Unternehmen vorstellen?

OHDE Neuköllner Marzipan GmbH entstand aus der Idee, dass nach 160 Jahren Marzipan-Produktion in Neukölln und dem Fakt, dass nirgends auf der Welt so viel Marzipan produziert wird wie in Neukölln, es endlich Zeit wird das Neuköllner Marzipan auch bekannt zu machen. Gesellschafter sind ich mit 95% und Herr Andreas Kämpf, aka Curry Paule, mit 5%.

Wie sieht Ihr geplantes Produktsortiment aus?

Unsere Postleitzahl endet mit 47 und daher entwickeln wir 47 verschiedene Rezepturen. Die Marzipan Rohmasse beziehen wir von den etablierten Neuköllner Produzenten Lemke und Moll. OHDE Neuköllner Marzipan wird ein Premiumprodukt sein und durch einen sehr hohen Mandelanteil eine Spitzenqualität haben. Ende Oktober werden unsere Produkte fertig sein und erst dann können wir mit dem Vertrieb starten.

Wie werden Sie den Gewinn einsetzen?

51% des Gewinnes werden zunächst an einen gemeinnützigen Verein gestiftet und gehen zukünftig an die noch zu gründende OHDE Stiftung. Zweck der Stiftung wird es sein, die Ausbildung der Neuköllner Jugendlichen zu fördern. Die Idee ist, eine bestimmte Schule auszuwählen und dort die Abschlussquote zu erhöhen.

Welche Pläne haben Sie für die weitere Entwicklung?

Wir planen in der ersten Phase OHDE in Berlin zu etablieren, speziell für den Tourismus- und Firmengeschenke-Markt. Ein eigener “Flagship Store“ in Neukölln ist in Planung.

Herr Djadda, vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg!

Der erste „Flagship Store“ von Hamid Djadda öffnet am 10. November um 11 Uhr in der Uhlandstraße.

Presse:
rbb24 – Wie ein Neuköllner Unternehmer auf die Marzipan-Idee kam