Den illegalen Zigarettenhändlern auf der Spur

Durch illegalen Zigarettenhandel gehen dem deutschen Staat jährlich mehr als eine Milliarde Euro an Steuereinnahmen verloren. Um den Schmuggel und den Verkauf von unversteuerten bzw. unverzollten Zigaretten zu bekämpfen, sind täglich Einsatzteams in der Stadt unterwegs. Am 16. März durfte ich eine Kontrolleinheit des Zollamts bei seiner Arbeit begleiten und war sehr beeindruckt: Rund um den S-Bahnhof Neukölln haben wir Zigarettenhändler observiert, einen davon konnten die Einsatzkräfte festnehmen. Dabei wurden über 1000 illegal importierte Zigaretten aus dem Verkehr genommen.

Auf Streife im Rollberg-Kiez

Mein Praxistag war 2016 eine Praxisnacht: 12 Stunden lang bin ich mit einer Funkstreife der Polizei im Abschnitt 55 – rund um meinen alten Kiez – unterwegs gewesen.Die Nacht brachte echte Dramatik auf der Hermannstraße, aber auch ruhige Phasen und zum Schluss – Rums! – einen Blechschaden. Gerufen wurden wir außerdem wegen einer hilflosen Person, wegen Ruhestörung, und  einer Schlägerei. Alles wurde von den Beamten deeskalierend, menschenfreundlich, humorvoll und korrekt in den Griff bekommen.

Vielen Dank an den Abschnitt 55, besonders an die beiden Kollegen, die in der Nacht so gut betreut haben! Ich habe einen realistischen Eindruck vom Alltag und von der Vielseitigkeit des Polizeiberufs erhalten. Die Berliner Polizei hat tolle Leute, die eine anspruchsvolle Arbeit machen. Ich freue mich sehr, dass ich die Gelegenheit hatte, mich solidarisch zu zeigen!

Praxistag im Ricam-Hospiz

Bei meinem diesjährigen Praxistag habe ich gestern eine Acht-Stunden-Schicht im Ricam-Hospiz in der Delbrückstraße mitgearbeitet. Das Ricam-Hospiz betreut Schwerstkranke mit kurzer Lebenserwartung. Gerade in diesem Jahr war es mir wichtig, auf diesem Gebiet Praxiserfahrungen zu machen: zum einen, weil ich die verdienstvolle Arbeit des Hospizes seit langem kenne und gerne unterstützen möchte, zum anderen, weil ich die Erfahrungen, die ich bei meinem Praxistag im Pflegeheim Haus Britz vor zwei Jahren gemacht habe, vertiefen und erweitern wollte, und schließlich, weil das Thema Tod und Sterben den Bundestag in diesem Jahr mit der neuen überfraktionellen Gesetzgebung über die Suizidhilfe intensiv beschäftigt.

Ein Tag bei Remondis

In meinem Wahlkampf im letzten Jahr habe ich bei der Remondis-Niederlassung in Neukölln vorbeigeschaut. Bei diesem Besuch entstand die Idee, einmal zurückzukommen und für einen Tag die dort geleistete Arbeit zu begleiten und auch selbst tatkräftig mit anzupacken.

Mein gestriger Tag als Müllmann begann dann um halb sechs auf dem Remondis-Hof an der Lahnstraße: Abfahrt mit dem Müllwagen und Müll-Einsammeln in halb Berlin für die spätere Verwertung. Kurz nach elf Uhr folgte dann die zweite Station meines Einblicks. Nach dem Einsammeln der Abfälle müssen diese auch sortiert werden. Dies geschieht in der Papiersortieranlage der Wertstoff-Union Berlin. Nach 2 Stunden Sortieren am Förderband habe ich ganz schön Respekt vor einer 8-Stunden-Schicht. Vielen Dank an Remondis für das Ermöglichen dieser Erfahrung und die netten Kollegen für einen Tag!

Hospitanz in der Kepler-Schule

Unterricht von 8 bis 14 Uhr – das kennt Fritz Felgentreu noch aus seinem alten Job als Lehrer. Am Mittwoch, den 27. November, hat er sich persönlich ein Bild von der Kepler-Schule in der Zwillingestraße gemacht und sich den Unterricht und das Schulleben angeschaut. Die Kepler-Schule wird gefördert durch das Brennpunktschulen-Programm des Landes Berlin, das auch auf Initiative des Neuköllner SPD-Abgeordneten Joschka Langenbrinck ins Leben gerufen wurde.
Kriterium für die Höhe des zusätzlichen Geldes ist die Lernmittel-Befreiung von Schülern, deren Eltern Sozialleistungen beziehen und keine eigenen Schulbücher kaufen müssen. Die Kepler-Schule bekommt dabei pro Jahr 100.000 Euro, da mehr als 75 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler von der Lernmittel-Zuzahlung befreit sind und sie zudem in einem „Aktionsraum plus“, also in einem sozial besonders belasteten Gebiet, liegt.

Fritz Felgentreu sagte nach seiner Hospitanz in der Schule: „Nach sechs Stunden in diversen Unterrichten bin ich so überzeugt wie nie: Die Brennpunktschulen haben die vom Abgeordnetenhaus beschlossene Unterstützung dringend nötig. Und: Sie müssen für Lehrerinnen und Lehrer attraktiver werden. Großen Dank an die Kolleginnen und Kollegen und an den Schulleiter Herrn Lüdtke für die Gastfreundschaft!

Als Praktikant im Senioren-Domizil Britz

Am Montag, dem 29. Juli, habe ich einen Tag lang als Pflege-Praktikant in dem Pflegeheim Senioren-Domizil Britz in der Buschkrugallee ausgeholfen. Bei meinem ersten Besuch in dem freundlichen Haus hatte mir die Leiterin, Frau Seidel, dankenswerterweise das Praktikum vorgeschlagen, damit ich einen nicht nur theoretischen Eindruck von der Arbeit in der Pflege bekomme.