09. Juni 2016 Moskau: 10-jähriges Jubiläum des Koordinierungsbüros für den deutsch-russischen Jugendaustausch

Mitte Juni ging es für mich nach Russland. Anlass der Reise war ein freudiger: Das zehnjährige Bestehen des Koordinierungsbüros für den deutsch-russischen Jugendaustausch und die Eröffnung des deutsch-russischen Jahres des Jugendaustauschs. Als zuständiger Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für das Thema „Jugendaustausch“ im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend habe ich daher gern an den Feierlichkeiten in Moskau teilgenommen.

Während vormittags die Arbeit des Koordinierungsbüros gewürdigt und zelebriert wurde, folgte am Nachmittag die feierliche Eröffnung des deutsch-russischen Austauschjahres durch eine glanzvolle Bühnengala. In ihren Grußworten am Vormittag betonten sowohl die deutschen als auch die russischen Vertreter, welche großen Fortschritte für den deutsch-russischen Jugendaustausch die Arbeit des Koordinierungsbüros mit sich gebracht hat.

4. bis 8. April 2016 Kopenhagen und Stockholm: Delegationsreise des Familienausschusses

In der ersten Aprilwoche ging es für mich auf einer Delegationsreise des Familienausschusses nach Kopenhagen/Dänemark und Stockholm/Schweden. Ähnlich wie Deutschland sehen sich die beiden skandinavischen Länder im Bereich der Flüchtlings- und Integrationspolitik umfassenden und anhaltenden Herausforderungen gegenüber. Zudem stehen unsere beiden Nachbarn im Norden weiterhin sinnbildlich für ein progressives Sozialstaatsmodell. Es galt also, Erfahrungen auszutauschen und hilfreiche Anregungen mitzunehmen. 

18. bis 19. Januar 2016 London: Perspektiven deutsch-britischer Kooperation im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Als Teil einer Delegation der AG Sicherheit und Verteidigung reiste ich Ende Januar gemeinsam mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, und meiner Kollegin Gabi Weber nach London. Vor Ort führten wir Gespräche mit Vertretern des britischen Parlaments, der zuständigen Ministerien sowie sicherheitspolitischer Think Tanks, um dabei die Möglichkeiten, Probleme und Hemmschwellen einer engeren Kooperation von Deutschland und Großbritannien im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik auszuloten.

6. bis 8. Juli 2015 Kiew und Odessa: Gespräche zur politischen Lage in der Ukraine

In der letzten Woche bin ich erneut für zwei Tage nach Kiew und zudem einen Tag nach Odessa gereist, um mir ein aktuelles Bild von der Lage vor Ort zu machen.

In Kiew selbst habe ich einen vorsichtigen Optimismus gespürt, auch wenn die Umsetzung des Minsker Abkommens, wenn überhaupt, nur zögerliche Fortschritte macht. Für meinen Besuch hatte die Deutsche Botschaft auch dieses Mal wieder zahlreiche Gespräche organisiert, unter anderem mit Abgeordneten des ukrainischen Parlaments, mit dem amtierenden Generalstaatsanwalt und mit Vertretern zivilgesellschaftlicher Think Tanks.

16. September 2014 Moldau: Forum zur europäischen Integrationsdebatte

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) nahm ich am 16. September an einer von der FES und einer moldawischen Partnerorganisation (APE/Außenpolitische Vereinigung) veranstalteten Tagung in Moldau teil, dem Annual Moldovan European Integration Debate Forum. Die Teilnahme an der Tagung verband ich am Vortag mit Gesprächen mit Vertretern der moldawischen Politik und von Nichtregierungsorganisationen.

14. bis 16. Mai 2014 Afghanistan Reiserückblick 2: Die Rückführung läuft

Beeindruckt hat die ganze Delegation des Verteidigungsausschusses, wie professionell die Bundeswehr die größte logistische Aufgabe ihrer Geschichte bewältigt. Ca. 80 Prozent des in Afghanistan eingesetzten Materials (vom Schraubenschlüssel bis zum Bergepanzer) müssen gegebenenfalls bis zum 31. Dezember wieder nach Deutschland gebracht werden. Der Rest wird vor Ort verkauft oder entsorgt. Dazu wird alles im Stützpunkt Camp Marmal bei Masar-e Scharif auf Vollständigkeit gesichtet, gereinigt und desinfiziert und dann größtenteils mit einem gecharterten Großraum-Flugzeug nach Trabzon (Trapezunt) an der türkischen Schwarzmeerküste gebracht.

14. bis 16. Mai 2014 Afghanistan Reiserückblick 1: Der Wiederaufbau braucht noch Unterstützung

Am Abend des 15. Mai hatte die Delegation aus dem Verteidigungsausschuss Gelegenheit zu einem Gespräch mit insgesamt sechs Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft von Masar-e Scharif. Im Dialog mit dem höchsten gewählten Vertreter der Bevölkerung im Regierungsbezirk Balkh, einer regionalen Abgeordneten im nationalen Jugendparlament, einem Unternehmer in fortgeschrittenem Alter, der sich für den Wiederaufbau des Teppichknüpfer-Handwerks engagiert, einer Professorin der Universität von Masar, einem ehemaligen Mudschaheddin und einem Unternehmer und Jugendsport-Aktivisten aus Masar zeichnete sich für uns ein Bild von den Meinungen und den Anliegen der Zivilgesellschaft in der Region.