Liebe Neuköllnerinnen, liebe Neuköllner,

in wenigen Tagen können Sie entscheiden, wer für Neukölln in den nächsten Deutschen Bundestag entsandt wird. Mit Ihrem Kreuz auf dem Wahlzettel bestimmen Sie mit, wer unser Land regieren soll.

In Neukölln wird es wieder besonders eng. Wie schon 2009 und 2013 liegen die Kandidatin der CDU und ich in den Prognosen gleich auf. Deshalb kommt es wirklich auf jede Stimme an. Genau Ihr Kreuz kann es sein, das über die Mehrheit entscheidet. Sie haben es in der Hand. Mit einem Blick in die Wahlergebnisse der letzten Jahre können Sie meine Analyse leicht überprüfen:

Natürlich werbe ich um Vertrauen für die SPD – und das heißt: um beide Stimmen, die Sie bei der Bundestagswahl abgeben können. Dabei weiß ich aber: Viele Neuköllnerinnen und Neuköllner haben ihre politische Heimat woanders. Das respektiere ich.

Wenn das auch auf Sie zutrifft, bitte ich Sie, darüber nachzudenken, ob Sie nicht dennoch Ihre Erststimme für mich einsetzen wollen. Denn die Entscheidung darüber, wer die Interessen der Neuköllnerinnen und Neuköllner im Bundestag vertreten wird, fällt am Ende zwischen SPD und CDU.

Neukölln braucht eine Politik für Wohnungsbau und bezahlbare Mieten, für Aufstieg durch Bildung und Arbeit, für mehr und bessere Betreuung an Kitas und Schulen, für einen Staat, der den Menschen im Alltag Schutz und Sicherheit bietet und für eine Bürgerversicherung, die eine gute medizinische Versorgung für alle garantiert. Dafür trete ich an. Damit unsere Neuköllner Themen im Bundestag weiter eine unüberhörbare Stimme haben, bitte ich um Ihr Vertrauen.

Nur am Rande: Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern. Keine Stimme abzugeben bedeutet, dass man sich zufrieden gibt mit dem, was die anderen entscheiden. Das wäre nichts für mich. Für mich ist der Wahltag auch eine Art Feiertag – ein Feiertag unserer Demokratie.

Ich bitte Sie herzlich: Gehen Sie am 24. September zur Wahl!

Mit bestem Gruß
Ihr Fritz Felgentreu