Neuköllner Projekt „querstadtein“ ist „Ausgezeichneter Ort“ 2018

Der Neuköllner Verein Stadtsichten e.V wird in diesem Jahr für sein Projekt „querstadtein“ im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ geehrt. Seit 2013 organisiert der Verein Stadtsichten e.V. im Rahmen des Projektes „querstadtein“ Stadtführungen aus der Perspektive von Obdachlosen und Flüchtlingen. Die nach Deutschland geflohenen Stadtführerinnen und Stadtführer erzählen beispielsweise in Neukölln von ihrer Flucht und ihrem neuen Zuhause, der Sonnenallee. Sie zeigen die Orte, die ihnen das Ankommen in Berlin erleichtert haben.

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu freut sich sehr darüber, dass das Projekt aus seinem Wahlkreis ausgezeichnet wurde. „Auf den Stadtführungen kommen Menschen miteinander ins Gespräch, die sich sonst eher selten begegnen. „querstadtein“ führt Menschen zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Berührungsängsten. Toll, dass der Verein für seine großartige Arbeit nun geehrt wird. Ich gratuliere herzlich zur Auszeichnung!“, so Felgentreu.

Gerechtigkeit bei den Krankenversicherungsbeiträgen

Koalition bringt Milliardenentlastung auf den Weg
Wir regeln, dass Arbeitgeber wieder genauso viel in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen wie ihre Beschäftigten. Das ist gerecht und entlastet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Rentnerinnen und Rentner. Die Neuregelung ist ein zentrales Wahlversprechen der SPD und wurde heute vom Kabinett beschlossen. Nun geht es ins Parlament. Die Neuregelung soll zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Den Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung tragen bisher allein die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Das sind im Durchschnitt 1 Prozent des Bruttoeinkommens. Dieser Zusatzbeitrag wird künftig wieder zur Hälfte von Arbeitgeberseite getragen. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedeutet das eine Entlastung um 0,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens. Davon profitieren auch Rentnerinnen und Rentner, denn ihr Zusatzbeitrag wird zur Hälfte durch die Deutsche Rentenversicherung übernommen. Insgesamt werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Rentnerinnen und Rentner dadurch um rund sechs Milliarden Euro im Jahr entlastet. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem Durchschnittseinkommen (ca. 3.000€) sind das ca. 15€ netto pro Monat oder 180€ mehr im Jahr in der Tasche.

Sommerliches Bürgerbürofest

Am 1. Juni 2018 fand bereits zum dritten Mal ein buntes Fest vor unserem Bürgerbüro am Lipschitzplatz statt. Bei Leckereien vom Grill, kühlen Getränken und guter Musik war Gelegenheit für viele gute Gespräche. Kinder hatten die Gelegenheit, sich bunt schminken oder mit einem Glitzertatoo verzieren zu lassen, und drehten eifrig das große Glücksrad. Zu Gast war auch der Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel, der die Gäste gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Gropiusstadt, Jutta Weißbecker, begrüßte.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler des Literaturclubs am Campus Efeuweg, die unter der Leitung von Frau Chrzanowski das tolle Kinderprogramm gestaltetet haben. Für die stimmungsvolle Musik sorgte der Verein Impuls e.V. Auch dafür ganz herzlichen Dank! Kulinarische Unterstützung erhielten wir vom tdz und von Curry Paule –  es hat allen sehr, sehr gut geschmeckt! Und die „Vorwärts Liederfreunde“ ließen sich vom heftigen Gewitterregen nicht davon abhalten, mit uns fröhlich zu singen. – Das war ein großartiger Abschluss des schönen Festes!

Die ersten drei Monate im 1. Untersuchungsausschuss

Im 1. Untersuchungsausschuss des Bundestages werden seit 01. März 2018 die Vorgänge rund um den Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin vom 19. Dezember 2016 aufgearbeitet. Der Untersuchungsausschuss muss seinen Beitrag zur möglichst umfassenden Aufklärung leisten, denn Hinterbliebene und Verletzte erwarten Antworten. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Sonderermittler und der Untersuchungsausschüsse in Berlin und Nordrhein-Westfalen ist klar, dass es Fehler und Fehleinschätzungen gab. Der Ausschuss wird einerseits das Handeln der Bundesbehörden (BfV, BND, BKA und GBA) und des Bund-Länder-Gremiums GTAZ prüfen, aber auch übergreifende Perspektive beleuchten. Was lief falsch in der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden? Außerdem werden wir eingehend prüfen, welche Daten welcher Stelle zu welchem Zeitpunkt vorlagen oder hätten vorliegen müssen. Schließlich wird der Untersuchungsausschuss sich auch mit der Frage befassen, was welche Behörden zu welchem Zeitpunkt und aus welchen Quellen über das Umfeld von Amri wussten und welche Schlüsse sie daraus gezogen haben. Darauf aufbauend ist eine finale Aufgabe, Empfehlungen für die Sicherheitsstruktur unseres Landes auszusprechen.

Um dieser Aufgabe nachzukommen, haben wir gleich zu Beginn der Ausschussarbeit umfangreiches Aktenmaterial der beteiligten Behörden angefordert und mögliche Zeugen für Vernehmungen durch den Ausschuss benannt, um uns einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Bis diese Akten bereitgestellt werden, haben wir in den vergangenen Wochen drei Sachverständigenanhörungen durchgeführt mit dem Ziel, einerseits die Öffentlichkeit über den Stand der jeweiligen Debatte zu informieren und andererseits eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für den Ausschuss zu schaffen.

Mit einer ausgereiften Taktik zum Erfolg!

Die Sportlandschaft in Neukölln ist weit und breit. Wer hätte aber gedacht, dass hier sogar professionell Football gespielt wird? Die Berlin Bears sind unser Football-Team in Neukölln.

Präsident Uwe Fiebig, Vizepräsident Marcus Döbler und Maximilian Müller haben mich über die Trainingsanlagen des Vereins geführt. Hier wurde in den letzten Jahren viel geleistet. Ich konnte den derzeitigen Fortschritt besichtigen: Neben den Renovierungen der Umkleiden, wurde auch das Spielfeld auf 120 Yards erweitert. Selbst die Markierungen des Feldes sind nun ganz auf den Spielbetrieb des „Rasenschachs“ ausgelegt.

1985 wurde der Verein gegründet und gehört somit schon zu den Traditionsvereinen Deutschlands im Football. Auf diese Tradition und die Sportlichen Erfolge möchte man aufbauen und wachsen. Mit einem professionellen Entwicklungskonzept soll zukünftig Profi- und Jugendsport unter einem Dach vereint werden. Das spannende Entwicklungskonzept sieht nicht nur einen Neubau für die sportlichen Aktivitäten vor, sondern auch eine beachtenswerte und ambitionierte Kooperation durch ein Mentoren-Programm mit den umliegenden Schulen.

Rede zum Verteidigungshaushalt 2018

Am 16.05.2018 debattierten wir im Deutschen Bundestag über den Verteidigungshaushalt für das Jahr 2018.

„Verstehen wir unter Einsatzbereitschaft aber die Fähigkeit zum Kampf in der ganzen Breite unserer Streitkräfte, dann sind wir weit davon entfernt. Es fehlt dazu an fast allem: am Personal, am modernen Gerät, an Kommu­nikationsmitteln, an Munition, besonders auch an Ersatzteilen und technischen Kapazitäten. Aber gerade diese Fähigkeit ist es doch, die den eigentlichen Sinn und Zweck einer Armee ausmacht, die auf neue Gefahren vorbereitet ist. Die große Aufgabe dieser Legislaturperiode wird es sein, einen spürbaren Fortschritt dabei zu erreichen, dass wir die Folgen der jahrelangen Mangelverwaltung überwinden.“

Als alt mach neu: Ein neues Stadionschild für den SV Tasmania

Verblasste Farbe, die abblättert: So präsentierte sich im vergangenen Jahr das Stadionschild des SV Tasmania, als ich ein Spiel des Neuköllner Traditionsvereins besuchte. Ein trauriges Bild – das wollte ich unbedingt ändern und sagte dem Verein meine finanzielle Unterstützung für ein neues Schild zu. Einer der wichtigsten Neuköllner Sportvereine muss schließlich auch nach außen gut und weithin sichtbar sein!

Und am 6. Mai 2018  war es so weit: Gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Detlef Wilde enthüllte ich das neue Schild. Nun prangt Vereinslogo riesengroß und farbenfroh an der Fassade des Stadiongebäudes im Werner-Seelenbinder-Sportpark. Genau so habe ich mir das vorgestellt!

Tag der Städtebauförderung in der Gropiusstadt

Der Brunnen an der Lipschitzallee im Herzen der Gropiusstadt soll im kommenden Jahr wieder sprudeln! – Das ist eine der tollen Nachrichten, über die sich die Gropiusstädter am 5. Mai, dem Tag der Städtebauförderung 2018 in Berlin besonders freuen. Mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm „Zukunft Stadtgrün“ wird der Grünzug „Gropiusmeile“ ab 2020 neu gestaltet und verbessert werden. Dabei wird besonders auf Barrierefreiheit geachtet.
Die Neuköllner Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Katharina Smaldino, hat sich ganz besonders dafür eingesetzt, die Fördergelder für dieses tolle Projekt nach Neukölln zu holen. Unterstützung bekommt sie dabei aus dem ganzen Bezirksamt. Und so waren Bezirksbürgermeister Martin Hikel und die Stadträte Karin Korte und Jochen Biedermann ebenfalls vor Ort, um sich die Planungen des Büros Fugmann Janotta Partner vorstellen zu lassen. Landschaftsarchitekt Harald Fugmann lud die Gäste zu einem kleinen Spaziergang durch den Park ein und erläuterte die Vorhaben an Ort und Stelle.