Diskussion zum Thema Mieten

Das Bündnis bezahlbare Mieten in Neukölln lud am 05.09.2017 zum Mehrparteiengespräch in den Jugendclub Manege. Eines wurde besonders deutlich: In den letzten Jahren sind die Mieten in unserem Bezirk drastisch gestiegen. Um Mietsteigerungen und Verdrängung aus den Kiezen zu verhindern, muss die Mietpreisbremse umgehend verschärft werden und wir müssen neue Wohnungen bauen. Heiko Maas hatte bereits eine Änderung des Gesetzes zur Verschärfung der Mietpreisbremse in dieser Legislaturperiode vorgelegt. Doch die CDU/CSU lehnte diesen Vorschlag ab und blockiert weiterhin.

Jan Stöß hat Recht: Berlin braucht bezahlbare Wohnungen, keine Blockade!

Zu der Feststellung, dass das Volksbegehren „100 % Tempelhof“ das notwendige Quorum an Unterschriften erreicht hat, erklärt der Landesvorsitzende der Berliner SPD, Jan Stöß:

Wir werden die Auseinandersetzung mit dem Volksbegehren „100 % Tempelhof“ offensiv führen. Ich bin überzeugt, dass die Berlinerinnen und Berliner mit großer Mehrheit davon überzeugt sein werden, dass wir auch in der Innenstadt neuen, bezahlbaren Wohnraum brauchen. Der Senat plant, an den Rändern des Feldes insgesamt 5000 neue Wohnung für kleine und mittlere Einkommen zu bauen. Als Bauherren sind landeseigene Wohnungsbaugesellschaften und Baugenossenschaften vorgesehen, die sich bereits vertraglich verpflichtet haben, mindestens 50 % der Wohnung zu Mieten von 6 bis 8 Euro pro Quadratmeter im neuen Quartier am Tempelhofer Damm zu errichten. Das ist ein echter Beitrag für bezahlbare Mieten in der wachsenden Stadt. Auch Sportanlagen, studentisches Wohnen und Bildungseinrichtungen sind an den Rändern des Feldes geplant.